21.12.2012 13:36
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

-1 of 2- 21 Dec 2012 12:06:00 UTC  DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte
=== +++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

   MONTAG: In Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien bleiben die Börsen wegen Heiligabend geschlossen. In Japan findet aufgrund des Feiertages "Geburtstag des Kaisers" kein Handel statt. In London, Spanien, Frankreich, den Niederlanden, den USA, Hongkong und Sydney findet jeweils ein verkürzter Handel statt.

   +++++ MÄRKTE AKTUELL (12.58 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% Nasdaq-Future 2.653,50 -1,36% S&P-500-Future 1.421,60 -1,32% Euro-Stoxx-50 2.643,31 -0,56% Stoxx-50 2.581,62 -0,53% DAX 7.624,59 -0,62% FTSE 5.921,38 -0,62% CAC 3.649,77 -0,46% Nikkei-225 9.940,06 -0,99% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 144,54 +22

+++++ AUSBLICK Aktien USA +++++

   Die gescheiterte Abstimmung der Republikaner im Repräsentantenhaus zum "Plan B" von John Boehner hat eine Lösung im US-Haushaltsstreit bis zum Ende des Jahres unwahrscheinlicher gemacht und dürfte die Kurse an der Wall Street am Freitag zur Eröffnung auf Talfahrt schicken. Der Plan war als ein Notnagel gedacht, dass die Steuern zumindest für Amerikaner mit einem Jahreseinkommen von mehr als 1 Million Dollar hätten angehoben werden können. Die Investoren treten nun wieder die Flucht in die sicheren Häfen Dollar und US-Anleihen an. "Eine Lösung bis zum Jahresende ist damit unwahrscheinlich geworden und die Verhandlungen dürften sich nun bis ins neue Jahr hinziehen", heißt es von Nomura. Mit den nun wieder steigenden Sorgen träten auch die guiten Daten zum US-BIP weiter in den Hintergrund. Unternehmensnachrichten dürften dagegen in den Hintergrund treten.

   +++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

-US 14:30 Persönliche Ausgaben und Einkommen November Persönliche Ausgaben PROGNOSE: +0,3% gg Vm zuvor: -0,2% gg Vm Persönliche Einkommen PROGNOSE +0,4% gg Vm zuvor: 0,0% gg Vm

14:30 Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) November PROGNOSE: k.A. zuvor: -0,56

14:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter November PROGNOSE: -0,1% gg Vm zuvor: +0,5% gg Vm

15:55 Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan Dezember (2. Umfrage) PROGNOSE: 75,0 1. Umfrage: 74,5 zuvor: 82,7

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

   Nicht nur der Maya-Kalender endet am 21. Dezember. An der Terminbörse Eurex verfallen am Mittag die Optionen auf den Aktienindex DAX. Im Vorfeld sind häufig stärkere Kursbewegungen zu beobachten. So auch an diesem Freitag: Nachdem sich der Dax anfangs noch relativ stabil zeigte nach den negativen Nachrichten zu den Verhandlungen um den US-Haushalt, weitete er das Minus zwischenzeitlich aus. Fundamental drückt an den Börsen das Tauziehen im US-Haushaltsstreit auf die Stimmung. Mit dem Scheitern des sogenannten "Plan B" des Sprechers der Republikaner John Boehner, haben sich die Aussichten auf eine Einigung bis zum Jahresende deutlich eingetrübt. Die größten Abschläge verzeichnen die Aktien der Banken, die im Schnitt um 1,3 Prozent nachgeben. "Viele Investoren meiden mit den anhängigen Risiken momentan den Sektor", so ein Marktteilnehmer. ArcelorMittal fallen um 2,7 Prozent. Im vierten Quartal müssen 4,3 Milliarden US-Dollar auf das Europageschäft abgeschrieben werden. Der Konzern begründet dies mit einer schwachen Nachfrage und dem schwierigen Wirtschaftsumfeld.

   +++++ Devisen +++++

DEVISEN zuletzt '+/- % Fr, 9.05 Uhr Do, 17.44 Uhr EUR/USD 1,3204 0,00% 1,3204 1,3224 EUR/JPY 111,1188 0,19% 110,9085 111,5606 EUR/CHF 1,2074 0,04% 1,2069 1,2073 USD/JPY 84,1470 0,16% 84,0100 84,3730 GBP/USD 1,6239 -0,08% 1,6253 1,6265

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

   Die immer näher rückende US-Fiskalklippe hat am Freitag an den asiatischen Finanzmärkten auf der Stimmung gelastet. Die Börsen legten den Rückwärtsgang ein und die US-Aktien-Futures sackten noch deutlicher ab. Die Republikaner im US-Repräsentantenhaus haben eine wichtige Abstimmung abgesagt, mit der die Chancen auf eine Umschiffung der gefürchteten Fiskalklippe mutmaßlich gestiegen wären. Das Paket an automatischen Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen droht nun wieder, Anfang des kommenden Jahres in Kraft treten. Die Anleger in Asien nahmen die Nachrichten aus den USA zum Anlass, um nach den jüngsten Kursgewinnen Kasse zu machen. Auch wegen der nun bevorstehenden dreitägigen Handelspause gingen viele Anleger lieber auf Nummer sicher. Exportsensitive Titel führten in Tokio die Verliererliste an. Toyota Motor fielen um 2,5 Prozent, Bridgestone um 2,3 Prozent. Mitsubishi Motors verloren 5,8 Prozent. Das japanische Transportministerium hatte sich über eine schlecht ausgeführte Rückrufaktion des Autobauers beschwert. In Seoul fielen vor allem Technologiewerte. LG Display gingen um 3,5 Prozent und SK Hynix um 3,4 Prozent in den Keller. Samsung fielen um rund 4 Prozent. Die EU-Kommission bereitet eine Wettbewerbsbeschwerde gegen den Elektronikkonzern wegen des Umgangs mit seinen Patenten vor.

   +++++ CREDIT +++++

   Weiter entspannt zeigen sich die Risikoprämien für europäische Staats- und Unternehmensanleihen. Die Credit Default Swaps (CDS) gehen tendenziell weiter zurück. Das Geschäft sei jedoch mit Blick auf das Jahresende dünn und erratisch, heißt es im Handel. Thematisch über dem Markt schwebt weiter der Ausgang der US-Diskussion um die Fiskalklippe. Dies dürfte jedoch erst im Neuen Jahr zu Preisanpassungen führen.

   +++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

   Bayer beantragt Zulassung für Regorafenib in Japan in weiterer Indikation

   -- Bayer beantragt Zulassung des Krebsmedikaments in Japan für Patienten mit GIST

   -- Bayer hat bereits Zulassungsantrag für Regorafenib in Japan zur Behandlung von kolorektalem Karzinom gestellt

   -- GIST steht für metastasierte und/oder inoperable gastrointestinale Stromatumoren

   Commerzbank will Staatshilfe vorerst nicht zurückzahlen - Zeitung

   Die Commerzbank hat vorerst keine Pläne, die Staatshilfe zurückzuzahlen. "Wir werden die stille Einlage des Bundes verzinsen, daher gibt es auch keinen Druck sie zurückzuzahlen", sagte Commerzbank-Chef Martin Blessing der Süddeutschen Zeitung.

   Fresenius Medical Care legt Rechtsstreit in den USA bei

   Der Dialysekonzern Fresenius Medical Care hat einen jahrelangen Rechtsstreit wegen angeblich falscher Abrechnungen von Dialysebehandlungen der Tochter Renal Care in den USA beigelegt. Die US-Staatsanwaltschaft will das Verfahren nicht mehr weiter verfolgen, gab der Konzern bekannt.

   RWE verkauft Regionalversorger in Koblenz

   Der Energiekonzern RWE kommt bei seinen Verkaufsprogramm langsam voran. Für rund 220 Millionen Euro verkaufen die Essener ihren Mehrheitsanteil an der Koblenzer Elektrizitätswerk und Verkehrs-Aktiengesellschaft, teilte RWE mit.

   Continental schuldet 2014 fälligen Kredit um

   Der Automobilzulieferer Continental macht sich seine inzwischen wieder bessere Bonität zunutze und schuldet einen im April 2014 fälligen Bankenkredit frühzeitig um. Bei der geplanten Refinanzierung soll das Kreditvolumen leicht auf insgesamt 4,5 Milliarden Euro gesenkt werden, wie der DAX-Konzern mitteilte.

   SMA kauft chinesischen Wechselrichter-Hersteller - Aktie steigt kräftig

   Der Wechselrichter-Hersteller SMA Solar bekommt im wichtigen chinesischen Markt einen Fuß in die Tür. Das Unternehmen aus Niestetal erwirbt 72,5 Prozent an der Jiangsu Zeversolar New Energy Co Ltd.

   Baumarktkonzern Hornbach kämpft weiter mit Konjunkturflaute

   Bei der Baumarktkette Hornbach hinterlässt die sinkende Kauflaune der europäischen Verbraucher immer tiefere Spuren. Die Muttergesellschaft Hornbach Holding AG schaffte im dritten Quartal 2012/13 zwar noch ein kleines Umsatzplus auf 809,5 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern brach aber um gut 40 Prozent auf 19,8 Millionen Euro ein.

   Stahlhändler Klöckner & Co stößt Osteuropa-Geschäft ab

   Der Stahl- und Metallhändler Klöckner & Co trennt sich wie im Restrukturierungskonzept vorgesehen von seinem kompletten Osteuropa-Geschäft. Nachdem mit den Aktivitäten in Tschechien, Bulgarien und Rumänien bereits mehr als zwei Drittel veräußert worden sind, wollen die Duisburger die noch verbleibenden Geschäfte in Polen und Litauen im neuen Jahr abstoßen.

   Apple kämpft weiter um Verkaufsverbot für Samsung-Smartphones

   Der Dauerstreit um Patente zwischen dem iPhone-Hersteller Apple und Samsung geht unvermindert weiter. Apple gibt den Kampf um ein Verkaufsverbot für zahlreiche Smartphones der Südkoreaner in den USA nicht auf und zieht gegen ein Urteil in die nächste Instanz.

   ArcelorMittal muss Milliarden auf Europa-Geschäft abschreiben

   Der Stahlriese ArcelorMittal kommt kurz vor Jahresende noch mit einer Hiobsbotschaft für seine Anleger um die Ecke. Im vierten Quartal müssen 4,3 Milliarden US-Dollar auf das Europageschäft abgeschrieben werden, wie der Konzern mitteilte.

   Pläne von Blackberry-Hersteller RIM verschrecken Anleger

   Der Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) kommt nicht aus der Krise. Das kanadische Unternehmen hat erstmals in seiner Geschichte einen Rückgang der Nutzerzahlen verzeichnet. Der Kundenstamm schrumpfte um rund eine Million auf 79 Millionen.

   GE kauft Luftfahrtgeschäft von Avio für 3,3 Mrd EUR

   (MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

   December 21, 2012 07:06 ET (12:06 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 07 06 AM EST 12-21-12

-2 of 2- 21 Dec 2012 12:06:00 UTC  DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

   Der US-Mischkonzern General Electric (GE) stärkt sein Triebwerksgeschäft mit dem Kauf der Luftfahrtsparte der italienischen Avio. Mit 3,3 Milliarden Euro zahlt das Unternehmen etwas mehr als bisher erwartet worden war.

=== DJG/ros (END) Dow Jones Newswires

   December 21, 2012 07:06 ET (12:06 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 07 06 AM EST 12-21-12

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