Berlin (www.aktiencheck.de) - Das Biotechnologieunternehmen MOLOGEN AG (Mologen) hat am Montag aktualisierte Daten zur Nierenkrebstherapie MGN 1601 zum Gesamtüberleben der Studienteilnehmer der ASET-Studie vorgestellt.
Bei Patienten, die das im Studienprotokoll vorgesehene dreimonatige Therapieschema vollständig abschließen konnten (PP-Gruppe), vergrößerte sich demnach der beobachtete Überlebensvorteil eindrucksvoll. Die zehn Patienten der PP-Gruppe überlebten bislang im Mittel länger als 16 Monate. In dieser Gruppe sind zudem erst drei Patienten verstorben, so dass sich das mittlere Gesamtüberleben in dieser Gruppe noch weiter verbessern kann, hieß es. Bei den Patienten, die ihre Studientherapie vorzeitig abbrechen mussten (nonPP-Gruppe), betrug die mittlere Überlebenszeit nur etwas mehr als zwei Monate; alle neun Patienten dieser Gruppe verstarben innerhalb von sechs Monaten.
Zwei Patienten aus der PP-Gruppe, bei denen nach Abschluss des dreimonatigen Therapieschemas die Erkrankung unter Kontrolle war, wurden im Rahmen der Erweiterungsphase der Studie in festgelegten Abständen weiter behandelt. Bei einem der beiden Patienten konnte ein Fortschreiten der Krebserkrankung vierzehn Monate lang aufgehalten werden. Der zweite Patient weist seit rund siebzehn Monaten einen Rückgang der Metastasen aut.
Dazu Ekaterina Weith, Projektleiterin in der klinischen Entwicklungsabteilung der MOLOGEN AG: "Der Verlauf unserer klinischen Studie mit MGN1601 bestätigt nicht nur unsere Prognosen, sondern geht inzwischen weit darüber hinaus. Was wir auf dem Kongress der ESMO vorstellen, sind die Daten aus dem weiteren Verlauf der Studie. Das gibt natürlich weder ein vollständiges noch ein abschließendes Bild, aber eines, das sich wirklich sehen lassen kann".
Die Aktie von MOLOGEN notiert derzeit mit einem Plus von 1,15 Prozent bei 13,15 Euro. (01.10.2012/ac/n/nw)