Berlin (www.aktiencheck.de) - Das Biotechnologieunternehmen MOLOGEN AG (Mologen) arbeitet bei der Durchführung einer klinischen Studie gegen Hautkrebs mit dem Max-Delbrück-Centrum und der Charité zusammen.
Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, haben MOLOGEN und das Experimental and Clinical Research Center (ECRC) der Charité-Universitätsmedizin Berlin sowie des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Auf Initiative und unter Federführung von Prof. Dr. Peter M. Schlag, Direktor des Charité Comprehensive Cancer Center (CCCC), und PD Dr. Wolfgang Walther vom ECRC soll im Rahmen einer an der Charité geplanten klinischen Studie die Sicherheit und Verträglichkeit einer MIDGE-basierten Gentherapie bei der Behandlung von schwarzem Hautkrebs (malignes Melanom) untersucht werden.
Den weiteren Angaben zufolge ist es das Ziel der Kooperation, zunächst alle notwendigen Vorbereitungen für die klinische Studie durchzuführen und den entsprechenden Studienantrag bei der zuständigen Behörde und Ethikkommission einzureichen. Die Studie wird an der Charité unter Leitung von Prof. Dr. Schlag und PD Dr. Uwe Trefzer (Hauttumorcentrum der Charité) stehen. Die molekularbiologische Analyse der aus der klinischen Studie gewonnenen Daten wird am MDC vorgenommen.
MOLOGEN werde die Partner bei der Erstellung des Studienantrags unterstützen und als Patentinhaberin der zugrunde liegenden MIDGE-Plattformtechnologie für die Produktion des Prüfpräparats MGN1404 verantwortlich sein.
Die Aktie von MOLOGEN notiert derzeit mit einem Minus von 0,46 Prozent bei 8,71 Euro. (28.06.2012/ac/n/nw)