Aurora (aktiencheck.de AG) - Der kanadische Automobilzulieferer Magna International Inc. meldete am Freitag, dass er im zweiten Quartal trotz eines starken Umsatzwachstums einen geringeren Gewinn erzielt hat, was auf gestiegene Rohstoffkosten und ein schwaches Europa-Geschäft zurückzuführen ist.
Der Nettogewinn belief sich demnach auf 282 Mio. US-Dollar bzw. 1,15 US-Dollar pro Aktie, nach 294 Mio. US-Dollar bzw. 1,30 US-Dollar pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz nahm um 24 Prozent auf 7,34 Mrd. US-Dollar zu. Das operative Ergebnis lag bei 362 Mio. US-Dollar (Vorjahr: 367 Mio. US-Dollar).
Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,36 US-Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 7,00 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal stellen sie ein EPS-Ergebnis von 1,15 US-Dollar bei Erlösen von 6,64 Mrd. US-Dollar in Aussicht.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern aktuell mit einem Umsatz von 27,5 bis 28,9 Mrd. US-Dollar. Analysten prognostizieren hier Erlöse von 28,02 Mrd. US-Dollar.
Die Aktie von Magna International schloss gestern an der NYSE bei 44,24 US-Dollar. (05.08.2011/ac/n/a)