11.05.2012 13:59
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Manz: Höherer Verlust im ersten Quartal

Reutlingen (www.aktiencheck.de) - Der High-Tech-Maschinenbauer Manz AG hat den Verlust im ersten Quartal nach einem Umsatzrückgang ausgeweitet.

Wie der Konzern am Freitag verkündete, lag der Umsatz mit 44,1 Mio. Euro um 28,9 Prozent unter dem Vorjahreswert von 62,0 Mio. Euro. Der verhaltene Start in das Jahr 2012 ist auf die hohen Umsätze bei gleichzeitig geringem Auftragseingang im Schlussquartal 2011 zurückzuführen. Umsatztreiber war primär das Segment Flat Panel Display (FPD), das den Segmentumsatz um 58,5 Prozent auf 21,4 Mio. Euro verbessern konnte. Im Geschäftsbereich Solar musste die Manz AG einen deutlichen Umsatzrückgang von 53,3 Prozent ausweisen.

In den ersten drei Monaten 2012 verzeichnete die Gesellschaft ein negatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von -4,9 Mio. Euro (Vorjahr: +0,2 Mio. Euro). Unter dem Strich wurde beim Konzernergebnis nach Steuern und Minderheiten ein Verlust von 5,4 Mio. Euro verzeichnet, nach einem Minus von 0,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz AG, sieht die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr dennoch positiv: "Erwartungsgemäß waren die im ersten Quartal erzielten Ergebnisse aufgrund der geringen Auslieferungen von Maschinen in den ersten beiden Monaten und des weiterhin schwierigen Marktumfelds in der Photovoltaik-Industrie negativ. Dank der hohen Auftragseingänge in den Bereichen FPD und Lithium-Ionen-Batterien im ersten Quartal sind unsere Produktionskapazitäten jedoch momentan sehr gut ausgelastet. Aufgrund des anhaltend guten Auftragseingangs und der positiven Wachstumsaussichten, speziell im Bereich der Touchpanels für Smartphones und Tablet Computer sowie bei Lithium-Ionen-Batterien für die Elektromobilität und stationäre Energiespeicherung, gehen wir davon aus, dass wir im Geschäftsjahr 2012 das Vorjahresniveau beim Umsatz erreichen. Abhängig von der Entwicklung im Solarbereich sind wir zuversichtlich, dieses Ziel sogar deutlich übertreffen zu können. Aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen zur Kostenreduzierung gehen wir von einem deutlich positiven Ergebnis für das Geschäftsjahr aus. Insbesondere der hohe Anteil von über 90 Prozent der "Nicht-Solar-Aufträge" in unserem Auftragsbestand von über 104 Mio. Euro lässt uns sehr positiv auf die kommenden Monate blicken."

Die Aktie von Manz notiert derzeit mit einem Minus von 0,92 Prozent bei 24,33 Euro. (11.05.2012/ac/n/nw)

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16.01.2017Manz buyWarburg Research
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