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Hongkong 14.12.2011 (www.emfis.de) Die eher schwachen US-Einzelhandelsumsätze und die Erklärung der amerikanischen Notenbank, vorerst keine neuerlichen Maßnahmen zur Stimulierung der US-Wirtschaft aufzulegen, ließen die asiatischen Börsianer heute wieder sehr zurückhaltend agieren. Vor allem konjunktursensitive Werte aus dem Export- und Rohstoffbereich gerieten unter Druck. Esprit erholt – Li & Fung geben ab
In Hongkong fiel der Hang Seng Index heute bei niedrigen Umsätzen um weitere 0,5 Prozent auf 18.354 Zähler. Für Unwohlsein sorgte hier bei den Anlegern unter anderem auch der schlechte Verlauf zweier IPOs, und die Tatsache, dass die innerchinesischen Börsen weiter nach unten gingen. Schwäche zeigten unter anderem die China-Immobilienwerte. Evergrande Real Estate gingen um 3,9 Prozent nach unten, nachdem der Konzern rückläufige Umsätze gemeldet hatte;
China Resources Land verbilligten sich um 3,1 Prozent. Im Rohstoffsektor verloren
China Coal Energy 2,4 Prozent und
Aluminum Corp. of China 3,1 Prozent. Die
Aktie des Textilgroßhändlers Li & Fung knickte um 3,9 Prozent ein. Dagegen erholten sich
Esprit Holdings deutlich um 4,1 Prozent, ohne dass neue Nachrichten vorlagen.
Gewinnmitnahmen bei Olympus
In Japan verlor der
Nikkei 225 heute nochmals 0,4 Prozent auf 8519 Punkte. Im Blickpunkt stand dabei wieder einmal die Aktie des skandalgeplagten Elektronikkonzerns Olympus, die um 4,1 Prozent korrigierte, nachdem das Unternehmen berichtigte Abschlüsse vorgelegt hatte. Abschläge gab es daneben auch bei den übrigen stark exportabhängigen Elektronikwerten. Hier gingen
Sony um 1,5 Prozent und
Sharp um 2,9 Prozent nach unten.
Nintendo verloren 1,0 Prozent, obwohl für die Spielkonsole 3DS Portable robuste Absatzdaten gemeldet wurden. Im Autosektor verbilligten sich Honda um 2,2 Prozent und Mazda um 0,7 Prozent.
China-Aktien auf mehrjährigem Tief In China fiel der Shanghai Composite Index um 0,9 Prozent auf 2229 Punkten, und landete damit auf einem neuen 33-Monats-Tief. Taiwans TAIEX verbesserte sich dagegen um 0,4 Prozent auf 6823 Zähler, Koreas Kospi gab 0,3 Prozent auf 1858 Punkte ab.
In Indien verlor der Sensex 0,8 Prozent auf 15.881 Stellen. Thailands SET fiel zuletzt um 0,7 Prozent auf 1023 Punkte.