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Hongkong 09.01.2012 (www.emfis.de) Die asiatischen Aktienmärkte wiesen heute keine klare Richtung auf. Während man an den Börsen der stark exportabhängigen Länder Korea und Taiwan weiter zurückhaltend blieb, konnten Hongkong und Shanghai deutlich zulegen.
Der Grund für Letzteres waren die Daten zum chinesischen Geldmengenwachstum und zum Umfang der ausgereichten Bankkredite im Dezember. Beide Werte hatten deutlich über den Markterwartungen gelegen. Dies bestärkte viele Anleger in der Hoffnung, dass das Wachstum im Reich der Mitte demnächst wieder spürbar anziehen könnte.
Hongkongs Bank- und Rohstofftitel auf dem Vormarsch In Hongkong ging der Hang Seng Index heute um 1,5 Prozent nach oben auf 18.866 Punkte. Die stärksten Kursgewinne gab es dabei in den Sektoren Banken- und Immobilien, die von der robusten Kreditnachfrage im Dezember gleichermaßen profitieren sollten.
Bank of China etwa verteuerten sich um 3,2 Prozent und ICBC um 2,8 Prozent; unter den Immobilienwerten gingen China Resources Land um 2,0 Prozent und China Overseas Land um 2,8 Prozent nach oben. Daneben wurden auch die Rohstofftitel wieder eingesammelt. Dies erbrachte
Aluminum Corp. of China ein Kursplus von 2,4 Prozent;
PetroChina stiegen um 1,9 Prozent; die
Aktie des Kohleförderers China Shenhua zog sogar um 4,7 Prozent an. Etwas vorsichtiger agierten die Anleger dagegen bei den Exportwerten. Hier gewannen
Esprit lediglich 0,8 Prozent und Li & Fung 0,1 Prozent hinzu.
Lenovo Group allerdings sprangen um 7,3 Prozent nach oben, nachdem die HSBC ihr Kursziel für die Aktie des PC-Herstellers deutlich angehoben hatte.
China glänzt – Korea und Taiwan im Minus Noch besser als Hongkong schnitten heute die innerchinesischen Börsen ab. Hier schnellte etwa der Shanghai Composite Index um 2,9 Prozent nach oben auf 2226 Punkte; der Shenzhen Composite Index stieg sogar um 3,7 Prozent auf 848 Zähler.
In Korea dagegen gab der Kospi heute 0,9 Prozent auf 1826 Punkte ab. Taiwans TAIEX fiel um 0,4 Prozent auf 7093 Zähler.
In Indien verlor der Sensex 0,3 Prozent auf 15.808 Stellen. Thailands SET legte dagegen 0,8 Prozent auf 1045 Punkte zu.
In Japan fand heute feiertagsbedingt kein Handel statt.