23.04.2012 13:44
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Marktbericht: Asiens Börsen geben ab - Esprit und China Mobile schwach

EMFIS.COM - Hongkong 23.04.2012 (www.emfis.de) Die asiatischen Börsen entwickelten sich heute überwiegend nach unten. Dabei belasteten unter anderem die Futures für die europäischen Indizes, die am ersten Tag nach dem ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl in Frankreich deutlich zurückgehende Notierungen signalisierten.


Besonders schwach entwickelten sich die Aktienmärkte in China und Hongkong. Hier kam noch belastend hinzu, dass der vorläufige China-Einkaufsmanager-Index der HSBC zwar für den April gegenüber März eine gewisse Erholung aufwies, aber weiterhin unter der kritischen Marke von 50 blieb. 

China Mobile und China Unicom schwach 

In Hongkong fiel der Hang Seng Index daraufhin heute um 1,84 Prozent auf 20.624 Zähler. Dabei gingen unter anderem die zyklischen Rohstoff- und Grundstoffwerte in den Keller. PetroChina etwa verloren 1,8 Prozent; Aluminum Corp of China knickten um 3,9 Prozent und China Coal Energy um 2,2 Prozent ein. Im Exportsektor verbilligten sich Esprit um 1,7 Prozent und Li & Fung um 2,8 Prozent. Daneben wurde auch der Telekom-Sektor schwer in Mitleidenschaft gezogen, nachdem China Mobile am Freitag mit einem Gewinnzuwachs von lediglich 4 Prozent enttäuscht hatte. China Mobile selbst gaben 3,0 Prozent ab, China Unicom fielen um 2,3 Prozent und China Telecom um 1,2 Prozent. 

Japans Pharmawerte kommen an

In Japan dagegen kam der Nikkei 225 mit einem Abschlag von 0,2 Prozent auf 9542 Zähler heute relativ glimpflich davon. Die Marktteilnehmer deckten sich unter anderem weiter mit Pharmawerten ein, denen auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten eine vergleichsweise konstante Gewinnentwicklung zugebilligt wird. Takeda etwa verbesserten sich um 2,0 Prozent und Astellas um 1,7 Prozent, Chugai Pharma legten 2,3 Prozent zu. Daneben profitierten einige Elektronikwerte von Meldungen über eine bevorstehende Regelung der japanischen Solar-Einspeisevergütung. Dies brachte etwa Kyocera um 1,9 Prozent und Sharp um 3,0 Prozent nach oben. Canon gewannen 0,7 Prozent hinzu – hier hoffen die Anleger derzeit auf einen trotz der Flutkatastrophe in Thailand gestiegenen Jahresgewinn. Die meisten anderen Exporttitel litten aber unter dem festeren Yen. Sony etwa gaben 0,7 Prozent und Toshiba 0,9 Prozent ab; Toyota verloren 0,9 Prozent und Nissan 1,0 Prozent.

Indien sichtlich lädiert

In China ging der Shanghai Composite Index um 0,8 Prozent nach unten auf 2389 Punkte. Taiwans TAIEX gab 0,4 Prozent auf 7481 Zähler ab; Koreas Kospi fiel um 0,1 Prozent auf 1973 Stellen.

In Indien rutschte der Sensex heute um 1,8 Prozent auf 17.057 Punkte ab. Thailands SET verlor bislang 0,4 Prozent auf 1189 Zähler.
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