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Hongkong 07.02.2012 (www.emfis.de) An den asiatischen Börsen ergab sich heute kein eindeutiger Trend. Vielerorts zeigten sich die Anleger insbesondere wegen der Entwicklungen rund um die Griechenland-Krise wieder etwas nervöser.
Daneben war man vor allem an Chinas Inlandsbörsen darüber besorgt, dass sich die dortige - bisher robuste – Konjunktur mittelfristig abkühlen könnte. In Korea, Taiwan und Thailand war die Stimmung dagegen weiterhin gut.
Hongkongs Immobilienaktien schwächer In Hongkong verlor der Hang Seng Index heute 0,05 Prozent auf 20.699 Zähler. Angesichts andauernder Sorgen um die Konjunkturentwicklung in China standen heute weiterhin chinesische Banken und Immobilienunternehmen auf den Verkaufslisten.
Bank of China etwa gingen um 1,2 Prozent und
China Construction Bank um 0,9 Prozent nach unten; China Overseas Land fielen um 1,0 Prozent; Shimao Property rutschten um 6,0 Prozent ab. Im Exportsektor verbilligten sich Li & Fung um 0,5 Prozent; dagegen profitierten
Esprit von einer Kaufempfehlung der UBS und zogen um weitere 4,8 Prozent an. Die Autowerte entwickelten sich uneinheitlich. Während Great Wall Motor 1,5 Prozent und Brilliance China 1,8 Prozent abgaben, zogen
BYD um 4,0 Prozent an, nachdem ein örtliches Brokerhaus sein Kursziel für den Wert deutlich nach oben gesetzt hatte.
Japan Tobacco erfreut die Anleger In Japan blieben die Anleger heute relativ unentschlossen. Während der
Nikkei 225 moderate 0,1 Prozent auf 8918 Punkte abgab, stieg der breitere Topix um 0,4 Prozent auf 773 Zähler, und erreichte damit ein neues 5-Monats-Hoch. Im Blickpunkt standen die Titel der verhältnismäßig stark zurückgekommenen Reedereien, nachdem sich beim Baltic-Dry-Frachtratenindex ermals seit fast zwei Monaten wieder eine Stabilisierung abzeichnete. Nippon Yusen legten daraufhin 2,4 Prozent zu, Mitsui OSK verteuerten sich um 2,4 Prozent. Daneben zogen
Japan Tobacco um 5,5 Prozent an, nachdem der Zigaretten-Hersteller gute Zahlen und einen optimistischen Ausblick vorgelegt hatte. Dagegen waren die Investoren bei den Exportwerten wieder relativ zurückhaltend. So gaben im Autosektor etwa Mazda 2,1 Prozent ab, Suzuki verloren nach dem gestrigen Zahlenwerk 1,8 Prozent. Die
Aktie von
Toyota Motor schloss im Vorfeld der Veröffentlichung des Quartalsberichts unverändert bei 2986 Yen.
Unterdurchschnittliche Entwicklung in China
In China fiel der Shanghai Composite Index um 1,7 Prozent auf 2292 Punkte. Taiwans TAIEX dagegen stieg um 0,25 Prozent auf 7707 Zähler, Koreas Kospi kam um 0,4 Prozent auf 1982 Stellen voran.
In Indien verlor der Sensex 0,5 Prozent auf 17.622 Punkte. Thailands SET konnte sich dagegen um 0,7 Prozent auf 1101 Stellen nach oben arbeiten.