Marktbericht: Australien mit später Erholung nach frühen Abverkäufen
EMFIS.COM - Sydney 09.02.2012 (www.emfis.com) Von den späten Kurs-Zuwächsen bei den amerikanischen Aktienindizes am gestrigen Mittwoch konnte Australien heute nicht wirklich profitieren, weil die roten US-Futures wie Blei auf dem Markt lasteten. Als sich diese dann jedoch zunehmend freundlicher präsentierten, machten auch die Aussie-Indizes sukzessive Boden gut und am Ende schlossen sie nur marginal im Minus.
In Zahlen ausgedrückt bedeutete dies beim S&P/ASX einen Abschlag um 7,8 Punkte oder 0,18 Prozent auf 4.282,90 Zähler. Etwas besser hielt sich der All Ordinaires, der lediglich 6,6 Zähler (0,15 Prozent) auf 4.357,10 Punkte abrutschte.
Chinesische Inflationsdaten belasten Rohstoffwerte
In Ermangelung lokaler volkswirtschaftlicher Daten richteten die australischen Marktteilnehmer ihr Augenmerk auf China. Aus dem Reich der Mitte wurde bekannt gegeben, dass die Inflationsrate im Januar von zuvor 4,1 auf jetzt 4,5 Prozent gestiegen ist. Die im Vorfeld befragten Volkswirte gingen von einer Inflationsrate von vier Prozent aus. In Anbetracht der gestiegenen schleichenden Geldentwertung sind die Chancen auf Zinssenkungen geschwunden, die insbesondere den konjunkturabhängigen Rohstoffwerten gut bekommen wäre. Konsequenterweise verbilligten sich die Anteilsscheine von BHP Billiton um 1,6 Prozent auf 37,16 Dollar. Hier belastete vor allem der gestern ausgewiesene Halbjahresgewinn, der unter den Erwartungen lag. Die Papiere von Rio Tinto gaben 0,2 Prozent auf 71,60 Dollar ab. Allerdings wurden nachbörslich ebenfalls Zahlen gemeldet, die mäßig ausfielen, so dass man sehen muss, wie der Markt morgen reagiert. Bei den Aktien von Fortescue Metals, die zuletzt eine über alle Maßen starke Performance an den Tag legten, nahmen Anleger heute einige Gewinne mit. Der Titel büßte 0,74 Prozent auf 5,39 Dollar ein.
Bei den weniger konjunkturabhängigen Edelmetall-Unternehmen verbuchten die Papiere von Newcrest Mining ein Plus von 0,18 Prozent auf 33,44 Dollar. Und bei den Anteilsscheinen von OceanaGold reichte es sogar zu einem Zuwachs um 0,41 Prozent auf 2,45 Dollar, obwohl der Goldpreis zuletzt keine Bäume ausreißen konnte.
Besser sah es da schon im Energie-Bereich aus, nachdem die Ölpreise im Schlepptau geringerer US-Lagerbestände anziehen konnten. Bei den Titeln von Woodside Petroleum führte dies zu einem Aufschlag von 1,02 Prozent auf 35,58 Dollar. Santos-Aktien verteuerten sich um 0,43 Prozent auf 14,06 Dollar.
Bankensektor durch die Bank grün
Freundlich präsentierten sich auch Finanzwerte. Die Kurse von allen vier Großbanken zogen an. Die höchsten Kursgewinne erzielten dabei die Aktien von Westpac, die die Sitzung 0,9 Prozent fester bei 21,08 Dollar beendeten. In der zweiten Reihe legten die Dividenden-Papiere der Bank of Queensland 0,8 Prozent auf 7,39 Dollar zu. Bei den Papieren der Investmentbank Macquarie reichte es zu einem Plus von 0,6 Prozent auf 26,86 Dollar.
Der heutige Handel war einmal mehr von einer überdurchschnittlichen Volatilität geprägt, die zeigt, wie unsicher die Akteure nach wie vor sind. Momentan ist die Stimmung zwar recht positiv, aber das kann sich schnell wieder ändern, vor allem wenn es aus der alten Welt weitere Hiobsbotschaften in Sachen Schuldenkrise und Konjunkturschwäche gibt, die bedeutendere Länder als Griechenland betreffen.
In Zahlen ausgedrückt bedeutete dies beim S&P/ASX einen Abschlag um 7,8 Punkte oder 0,18 Prozent auf 4.282,90 Zähler. Etwas besser hielt sich der All Ordinaires, der lediglich 6,6 Zähler (0,15 Prozent) auf 4.357,10 Punkte abrutschte.
Chinesische Inflationsdaten belasten Rohstoffwerte
In Ermangelung lokaler volkswirtschaftlicher Daten richteten die australischen Marktteilnehmer ihr Augenmerk auf China. Aus dem Reich der Mitte wurde bekannt gegeben, dass die Inflationsrate im Januar von zuvor 4,1 auf jetzt 4,5 Prozent gestiegen ist. Die im Vorfeld befragten Volkswirte gingen von einer Inflationsrate von vier Prozent aus. In Anbetracht der gestiegenen schleichenden Geldentwertung sind die Chancen auf Zinssenkungen geschwunden, die insbesondere den konjunkturabhängigen Rohstoffwerten gut bekommen wäre. Konsequenterweise verbilligten sich die Anteilsscheine von BHP Billiton um 1,6 Prozent auf 37,16 Dollar. Hier belastete vor allem der gestern ausgewiesene Halbjahresgewinn, der unter den Erwartungen lag. Die Papiere von Rio Tinto gaben 0,2 Prozent auf 71,60 Dollar ab. Allerdings wurden nachbörslich ebenfalls Zahlen gemeldet, die mäßig ausfielen, so dass man sehen muss, wie der Markt morgen reagiert. Bei den Aktien von Fortescue Metals, die zuletzt eine über alle Maßen starke Performance an den Tag legten, nahmen Anleger heute einige Gewinne mit. Der Titel büßte 0,74 Prozent auf 5,39 Dollar ein.
Bei den weniger konjunkturabhängigen Edelmetall-Unternehmen verbuchten die Papiere von Newcrest Mining ein Plus von 0,18 Prozent auf 33,44 Dollar. Und bei den Anteilsscheinen von OceanaGold reichte es sogar zu einem Zuwachs um 0,41 Prozent auf 2,45 Dollar, obwohl der Goldpreis zuletzt keine Bäume ausreißen konnte.
Besser sah es da schon im Energie-Bereich aus, nachdem die Ölpreise im Schlepptau geringerer US-Lagerbestände anziehen konnten. Bei den Titeln von Woodside Petroleum führte dies zu einem Aufschlag von 1,02 Prozent auf 35,58 Dollar. Santos-Aktien verteuerten sich um 0,43 Prozent auf 14,06 Dollar.
Bankensektor durch die Bank grün
Freundlich präsentierten sich auch Finanzwerte. Die Kurse von allen vier Großbanken zogen an. Die höchsten Kursgewinne erzielten dabei die Aktien von Westpac, die die Sitzung 0,9 Prozent fester bei 21,08 Dollar beendeten. In der zweiten Reihe legten die Dividenden-Papiere der Bank of Queensland 0,8 Prozent auf 7,39 Dollar zu. Bei den Papieren der Investmentbank Macquarie reichte es zu einem Plus von 0,6 Prozent auf 26,86 Dollar.
Der heutige Handel war einmal mehr von einer überdurchschnittlichen Volatilität geprägt, die zeigt, wie unsicher die Akteure nach wie vor sind. Momentan ist die Stimmung zwar recht positiv, aber das kann sich schnell wieder ändern, vor allem wenn es aus der alten Welt weitere Hiobsbotschaften in Sachen Schuldenkrise und Konjunkturschwäche gibt, die bedeutendere Länder als Griechenland betreffen.


