SCHOPFLOCH (dpa-AFX) - Der Maschinenbauer Homag (
Homag Group) hat seine Ziele zur Jahresmitte verpasst und daher die Gesamtprognose für 2011 wieder einkassiert. Als Gründe nannte das im SDax notierte Unternehmen in einer Mitteilung vom Montag unerwartet hohe Personal- und wachsende Materialkosten. Zuversichtlich stimmten Homag aber steigenden Umsätze und Auftragseingänge. 2010 hatte die auf Holzbearbeitungsmaschinen spezialisierte Homag Group AG unter dem Strich 6,7 Millionen Euro Gewinn eingefahren - nach einem Verlust von 20,7 Millionen Euro im Jahr davor. Für 2011 wollte die Gruppe eigentlich ihren Gewinn nach Steuern "deutlich steigern".
Nun sei absehbar, dass der Überschuss unter dem aus 2010 liegen werde. Im nun abgelaufenen zweiten Quartal belief er sich auf plus minus null. Die Jahresprognose für Umsatz und Auftragseingang bleibt aber: Demnach sollen die Erlöse "im mittleren einstelligen Prozentbereich" steigen und bei der Order "ein leichtes Wachstum" erreicht werden. An der Börse sorgte die nach unten korrigierte Vorhersage für Verluste: Der Kurs der Homag-Papiere fiel von knapp 15 auf unter 13 Euro./loh/DP/edh