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Tokio 06.06.2011 (www.emfis.com) Nach Angaben der Zeitschrift "Nikkei" will sich die Mazda Motor Corp. aus dem Joint Venture mit dem US-Autobauer Ford zurückziehen.
AutoAlliance International, das gemeinsame Joint Venture der beiden Konzerne, stellte bislang im US-Bundesstaat Michigan Mazda-Fahrzeuge für den nordamerikanischen Markt her. Allerdings wurden im Geschäftsjahr 2010/11 per März 2011 dort lediglich 45.000 Fahrzeuge hergestellt, obwohl die Fertigungskapazität nominell bei 120.000 Fahrzeugen liegt. Nun will Mazda die Anteile an dem defizitären Joint Venture bis 2013 an Ford übertragen.
Umstrukturierung bei Mazda
Da Mazda wegen dem US-Werk im letzten Geschäftsjahr Abschreibungen in Höhe von 8,5 Milliarden
Yen (105 Millionen US-Dollar) verbuchte, plant das Unternehmen, seine internationale Autoproduktion grundlegend umzustellen. Die US-Nachfrage soll vorerst durch das japanische Werk in Hofu abgedeckt werden. Darüber hinaus plant Mazda zusammen mit der Sumitomo Corp. derzeit die Errichtung eines neuen Montagewerks in Mexiko, das Fahrzeuge sowohl für den US- als auch für den mexikanischen Markt herstellen soll.