04.01.2013 17:50
Bewerten
 (1)

Medien: US-Finanzminister Geithner besteht auf raschen Abgang

    WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Finanzminister Tim Geithner besteht laut Medienberichten darauf, bald aus dem Kabinett von Präsident Barack Obama auszuscheiden - trotz der bevorstehenden schwierigen Verhandlungen über eine Erhöhung des Schuldenlimits. Wie die Finanzagentur Bloomberg unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen berichtete, beharrt der 51-jährige Geithner darauf, sein Amt noch Ende Januar aufzugeben.

 

    Als Nachfolger wird der Stabschef im Weißen Haus, Jack Lew, gehandelt. Doch der hat weniger Erfahrung in Sachen Finanzmärkte.

 

    Obama, der offiziell am 20. Januar seine zweite Amtszeit beginnt, stehe unter erheblichen Druck, schnell einen Nachfolger zu präsentieren, hieß es. Die Verhandlungen mit den Republikanern wegen der Anhebung der Schuldenobergrenze dürften bereits im Februar beginnen. Falls Obama sich für Lew entscheiden sollte, werde er ihm vermutlich einen erfahren Wall-Street-Mann zur Seite stellen, schreibt Bloomberg.

 

    Geithner zählt zu einer der engsten finanzpolitischen Vertrauten Obamas. Er hat zwar seit längerem den Wunsch nach einem baldigen Ausscheiden geäußert. Doch der genaue Zeitpunkt seines Rückzugs aus der Regierungsmannschaft war bisher klar.

 

    Bereits 2011 hatte Geithner die harten Verhandlungen über die Erhöhung der Schuldengrenze mit den oppositionellen Republikanern geführt. Er war auch beim jüngsten Ringen mit den Republikanern über höhere Steuern für Reiche beteiligt.

 

    Geithner hatte erst vor wenigen Tagen gewarnt, dass die Schuldenobergrenze von derzeit 16,4 Billionen Dollar bereits erreicht sei. Er könne aber mit Haushaltsumschichtungen erreichen, dass das Land noch etwa zwei Monate lang zahlungsfähig bleibe.

 

    Die Republikaner haben bereits einen harten Kampf angekündigt: Sie würden einer Erhöhung nur dann zustimmen, wenn Obama auch zu echten Einschnitten im Etat bereit sei. Die USA müssten endlich von ihren Schulden herunterkommen./pm/DP/jsl

 

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Zalando - Wie der Online-Händler seine Gewinn­margen kräftig steigern will!
Der Einkauf von Waren im Internet gehört zu den Megatrends des 21. Jahrhunderts. Laut einer Erhebung des Digitalverbands Bitkom shoppen 98% aller Internet-Nutzer inzwischen online, wobei mehr als drei Viertel mehrmals im Monat Produkte über das Internet ordern. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins, warum Zalando zu den Profiteuren dieses Megatrends gehört und wie es seine Gewinnmargen weiter steigern will.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht mit kleinem Verlust ins Wochende -- US-Börsen kaum verändert -- Im Wahljahr 2017 droht Euro-Krise 2.0 -- US-Arbeitslosenquote auf tiefstem Stand seit 2007 -- AIXTRON, SLM Solutions im Fokus

Vier Weltstädte wollen bis 2025 Dieselautos verbieten. Deutsche Bank stellt gewisse Kundenverbindungen ein. Italiens Wirtschaftsminister: Kein Finanzbeben nach Referendum. Eine schöne Bescherung: Doch wer bekommt eigentlich Weihnachtsgeld? Tim Cook antwortet per Mail auf Userbeschwerde zu Apple-AirPods.
Hobby zum Beruf
Jetzt durchklicken
Welche Aktien besitzt Warren Buffett in seinem Portfolio?
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Legenden sind die bestbezahlten Toten der Welt
Jetzt durchklicken
Wo leben die meisten Milliardäre?
Jetzt durchklicken
Die glücklichsten Länder der Welt
Jetzt durchklicken
Von diesen Schnellrestaurants sind die Deutschen begeistert
Jetzt durchklicken
So wurden Steuergelder verschwendet
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Das Europaparlament hat ein Einfrieren der EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei gefordert. Halten Sie diese Entscheidung für richtig?