Laut einer verbindlichen Auskunft des Finanzamtes München blieben die 2,1 Milliarden Euro an Verlustvorträgen auch erhalten, wenn es zu einer Änderung der Gesellschafterstruktur käme, teilte
Sky Deutschland am Dinstagabend mit.
Durch einen Verlustvortrag können Verluste aus früheren Zeiten in Folgejahre übertragen werden. Dadurch werden künftige Gewinne gemindert und damit auch die Steuerlast. Laut Sky belief sich der gesamte Verlustvortrag zum 30. September 2012 auf 2,3 Milliarden Euro, davon entfallen 2,1 Milliarden Euro auf das operative Geschäft in Deutschland.
Sky Deutschland hatte es zuletzt geschafft, zwei Quartale nacheinander zumindest operativ schwarze Zahlen zu schreiben. Unter dem Strich steht zwar weiterhin ein Minus, aber auch das schrumpft. Sky gelingt es seit einiger Zeit in Deutschland seine Abonnentenzahl zu vergrößern und den Umsatz pro Kunden zu steigern./stb/he
UNTERFÖHRING (dpa-AFX) -