23.01.2013 13:33
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Medwedew stellt russischen Kredit für Zypern in Aussicht

   Von Olga Razumovskaya

   Russland könnte dem überschuldeten Zypern mit Krediten zur Seite stehen, wenn auch die EU einen Beitrag leistet. Das kündigte der russische Ministerpräsident Dimitri Medwedew auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos in einem Interview mit Bloomberg-TV an. Neues Geld werde aber nur fließen, wenn Russland zuversichtlich sein könne, dass Zypern die von der EU vorgegebenen Wirtschaftsziele erreiche, sagte der Regierungschef. Als zweite Bedingung nannte er, dass die Europäer ebenso Kredite bewilligen.

   Russland hatte Zypern bereits 2011 mit 2,5 Milliarden Euro aus der Patsche geholfen. Die Regierung des Inselstaats hofft, Moskau noch einmal zu einer Geldspritze von 5 Milliarden Euro bewegen zu können. Das Euro-Mitglied braucht vor allem wegen des maroden Bankensektors über 17 Milliarden Euro, was nahezu der jährlichen Wirtschaftsleistung entspricht.

   Viele wohlhabende Russen verwalten einen Teil ihres Vermögens bei zyprischen Banken. In der EU gibt es massive Vorbehalte gegen die Rettung der zyprischen Geldhäuser. Befürchtet wird, bei einem Rettungseinsatz das Schwarzgeld russischer Oligarchen zu schützen.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/DJN/chg/apo

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   January 23, 2013 07:18 ET (12:18 GMT)

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