02.11.2012 13:54
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US-Arbeitsmarktdaten spielen Obama in die Hände

Mehr Jobs in den USA
Positive Oktober-Zahlen vom US-Arbeitsmarkt spielen Präsident Barack Obama vier Tage vor dem Wahltag in die Hände.
Die US-Unternehmen außerhalb der Landwirtschaft schufen vergangenen Monat 171.000 neue Stellen, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Das waren deutlich mehr als von Volkswirten in Vorfeld erwartet. Sie hatten mit 125.000 zusätzliche Jobs gerechnet.

   Ein Wermutstropfen für Obama ist hingegen der leichte Anstieg der US-Arbeitslosenquote auf 7,9 von 7,8 Prozent im September. Diese eigentlich widersprüchliche Entwicklung ergibt sich daraus, dass sich zuvor frustrierte Amerikaner auf dem Arbeitsmarkt zurückmelden, die zuvor aus der Statistik gef

allen waren. Außerdem strömen mehr junge Leute in die Berufswelt als Ältere in den Ruhestand gehen. Die recht hohe Arbeitslosigkeit und die langsamen Erholung der US-Wirtschaft sind die Top-Themen im US-Wahlkampf. Republikaner-Kandidat Mitt Romney versucht, den Amtsinhaber mit der nur langsamen Verbesserung unter Druck zu setzen.

   Auch im September lief es auf dem Arbeitsmarkt besser als zunächst gemeldet. Statt der ursprünglich gemeldeten 114.000 Arbeitsplätzen sind 148.000 hinzugekommen. Die Beschäftigten mussten aber von September zu Oktober hinnehmen, dass sie etwas schlechter bezahlt wurden. Der durchschnittliche Stundenlohn sank um einen Cent auf 23,58 US-Dollar.

   Bereits am Donnerstag war der Arbeitsmarktbericht des Datendienstleisters ADP besser als erwartet ausgefallen. Das hatte die Hoffnungen verstärkt, dass die US-Firmen mehr Personal eingestellt haben.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com Dow Jones Newswires  November 02, 2012 08:46 ET (12:46 GMT) Von Christian Grimm

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