28.08.2013 12:30
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Rentsch hält Commerzbank-Übernahme für denkbar

Mehrere Partner möglich
Hessens Wirtschaftsminister Florian Rentsch kann sich eine Übernahme der Commerzbank vorstellen. "Grundsätzlich ist das denkbar. Bei einer europäischen Variante kommt es auf den Partner an", so Rentsch. Auch China könnte Interesse haben.
"Das Wichtigste ist, dass die Bank die Ertragswende schafft - ob mit oder ohne Partner. Über den Berg ist sie heute sicher noch nicht angesichts der Altlasten. Aber ich habe das Gefühl, dass Vorstandschef Martin Blessing den Turn-around schaffen kann. Für alles andere ist es noch zu früh", so Rentsch in einem Interview mit dem "Handelsblatt".

   Auf die Frage, ob aus seiner Sicht auch ein chinesischer Partner für die Commerzbank in Frage kommen könnte, sagte Rentsch: "Die Chinesen haben einen Fokus auf Deutschland und auch eine große Sympathie für das Land. Von daher kann ich mir Interesse durchaus vorstellen."

   Er schränkte aber ein, dass es in Deutschland bei einem derartigen Vorstoß zu einer von Angst getriebenen Diskussion kommen könnte. Der hessische Wirtschaftsminister sieht die Commerzbank als Mittelstands- und Geschäftsbank gut aufgestellt. Als nicht mehr so große Mittelstandsbank besitze sie das richtige Profil.

   Vor einigen Wochen wurde in den Medien spekuliert, es gebe mehrere Interessenten für die Commerzbank. So berichtete "Focus", Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) soll sich mit UBS-Verwaltungsratschef Axel Weber getroffen haben, um über eine Übernahme des deutschen Staatsanteils an der Commerzbank zu sprechen. Weder die Commerzbank noch die UBS wollten den Bericht kommentieren.

   Das Handelsblatt schrieb, die spanische Bank Santander soll Interesse am Privatkundengeschäft der Commerzbank hegen. Auch der französischen BNP Paribas wird immer nachgesagt, sie liebäugle mit dem Geschäft für Privatkunden bei der Commerzbank.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com    DJG/cbr/sha Dow Jones Newswires

Bildquellen: Julia Schwager/Commerzbank AG
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