11.11.2012 16:44
Bewerten
(0)

Merkel: Deutsche IT-Branche kann besser werden

    BERLIN/ESSEN (dpa-AFX) - Trotz Fortschritten in der deutschen IT-Branche sieht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) noch einigen Aufholbedarf. In den vergangenen Jahren sei eine Menge erreicht worden. "Dennoch sage ich, dass Deutschland natürlich noch nicht zu den weltweit führenden Ländern in dem Bereich gehört - wir können also noch aufholen", sagte Merkel am Samstag in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. Einige Kreative und Unternehmen hätten sich in letzter Zeit auch in Deutschland angesiedelt. "Aber wir haben noch Potenzial nach oben", betonte die Kanzlerin vor dem IT-Gipfel am Dienstag (13.11.) in Essen.

 

    Deutschland sollte nach ihrer Ansicht unter anderem ein Standort für Telemedizin sein. "Ich glaube, diese Branche hat ein Riesenpotenzial, noch entwickelt zu werden", so Merkel. Dafür müsse der Ausbau schneller Breitbandverbindungen vor allem im ländlichen Raum weitergehen. "Aber die Telemedizin muss auch akzeptiert werde von den Ärzten." Dafür wolle sie in Essen werben.

 

    Wenn Bundesregierung und IT-Branche in der Revierstadt zusammenkommen und über Stärken und Schwächen des Standorts Deutschland in Informationstechnik und Telekommunikation diskutieren, schwebt ein Thema über allen Runden: Der Fachkräftemangel. Um zu digitalisieren, zu vernetzen und um zu gründen, fehlt der deutschen IT-Wirtschaft der Nachwuchs. Über 40 000 Stellen sind aktuell unbesetzt.

 

    Beim Gipfel stellen sich neben Merkel, zudem Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) und Justizministern Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) dem Dialog. Aus der Wirtschaft sind neben anderen die Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom, René Obermann, der Software AG, Karl-Heinz Streibich, und die Geschäftsführerin von IBM Deutschland, Martina Koederitz, dabei.

 

    Im Kampf gegen Angriffe auf staatliche und private Netzwerke kündigte Innenminister Friedrich zudem gesetzliche Melde- und Kommunikationspflichten für Netzbetreiber und Dienste-Anbieter an. "Deutschland wird - wie jedes Land - immer mehr abhängig von der Funktionsfähigkeit von Netzen", sagte Friedrich im YouTube-Kanal der Bundesregierung.

 

    Bei der Abwehr solcher Angriffe seien Wirtschaft und Regierung gut aufgestellt. Dennoch gelte es, wichtige Infrastruktur besser zu schützen. "Wir haben auch einige Lücken, die wir schließen müssen." Nach seinen Vorstellungen sollen Betreiber lebenswichtiger Infrastruktur bei der Gefahrenabwehr künftig enger mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zusammenarbeiten./yyzz/DP/he

 

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

SAP - Digitalisierung ist eine Goldgrube!

Das Softwarehaus aus Walldorf dominiert den globalen Markt für Unternehmenssoftware. Selbst das innovative Silicon Valley kann den Deutschen nicht das Wasser reichen. Das hat mittlerweile auch die Wall Street erkannt. Der DAX-Titel befindet sich auf Rekordjagd. Immer mehr US-Investoren springen auf. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, wie die Digitalisierung die Aktie antreibt und warum SAP für Trader und Investoren interessant ist.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt mit geringem Plus -- Dow Jones fester -- Twitter-Aktie steigt rasant nach Quartalszahlen -- Daimler hebt Prognose an -- Credit, Netflix, Tesla im Fokus

Epigenomics-Aktie profitiert von Übernahmefantasie. Quartalsbilanz unterstützt Erholung der KlöCo-Aktie. Fiat Chrysler startet mit kräftigen Zuwächsen ins neue Jahr. Restrukturierungskosten belasten Procter & Gamble. GSK sieht sich nach starkem Jahresstart auf Kurs. Steuergutschrift beschert Boeing Gewinnsprung.

Top-Rankings

KW 16: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
EU-Vergleich der Arbeitskosten 2016
So viel kostet eine Stunde Arbeit in Europa
KW 16: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Metropolen der Superreichen
In diesen Städten leben die meisten Milliardäre
Utopische Summen
Die teuersten Fußballtransfers der Saison 2016/17
Verdienst der DAX-Chefs
Das verdienten die DAX-Bosse 2016
Das Vermögen dieser Milliardäre ist seit der Trump-Wahl am stärksten gewachsen
Wer profitierte am stärksten?
Das sind die exotischsten Börsenplätze der Welt
Klein aber oho?
mehr Top Rankings

Umfrage

Nach hundert Tagen im Amt istTrump der unbeliebteste US-Präsident der modernen Geschichte. Sind Sie mit Donald Trump zufrieden?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
CommerzbankCBK100
AURELIUSA0JK2A
Allianz840400
Nordex AGA0D655
Apple Inc.865985
AIXTRON SEA0WMPJ
BASFBASF11
BMW AG519000
Barrick Gold Corp.870450
Deutsche Telekom AG555750
E.ON SEENAG99
Siemens AG723610