02.12.2012 11:48

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Merkel schließt Schuldenschnitt für Griechenland nicht aus - Zeitung


   Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schließt einen Schuldenschnitt für das von der Pleite bedrohte Griechenland nicht aus. "Das derzeitige Hilfsprogramm für Griechenland läuft bis 2014, für die Erreichung bestimmter Haushaltsziele haben wir den Griechen zwei Jahre mehr Zeit gegeben, bis 2016", sagte sie der Bild am Sonntag. Wenn Griechenland eines Tages wieder mit seinen Einnahmen auskomme, ohne neue Schulden aufzunehmen, müsse die Lage neu bewertet werden. "Das ist nicht vor 2014/15 der Fall, wenn alles nach Plan läuft."

   Gleichzeitig plädierte Merkel für härteren Sanktionen gegenüber den Schuldenstaaten der Eurozone. "Langfristig bin ich durchaus der Auffassung, dass wir überlegen, wie wir in unserer Rechtsordnung Verfahren für Staaten entwickeln, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen." Dem Ausschluss Griechenlands aus dem Euro lehnt sie derzeit ab. Das Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro gegen seinen Willen würde mehr Geld kosten, "als der von uns eingeschlagene Weg". Er würde "unserer Wirtschaft" schwer schaden.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

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   December 02, 2012 05:18 ET (10:18 GMT)

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Kommentare zu diesem Artikel

Hamtaro schrieb:
02.12.2012 14:39:55

Fr. Merkel sie können die Griechen nicht mit unserem Geld verändern, sie können sie nur sich selbst überlassen. Die versteht es einfach nicht.

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