Merkel verteidigt Griechenlandhilfe - 'Deutschland braucht Europa'
Auch wenn EU-Mitgliedstaaten durch schlechte Finanzpolitik Vertrauen in die gemeinsame Währung erschüttert hätten, sei es richtig, hoch verschuldeten Staaten wie Griechenland, Portugal oder Irland zu helfen. Klar sei aber auch, dass sich die betroffenen Länder selbst anstrengen müssten. Merkel betonte, sie habe allergrößte Hochachtung vor den Beschlüssen des griechischen Parlaments. Sie sagte, im Jahr 2000 sei Deutschland noch als kranker Mann Europas bezeichnet worden, jetzt sei es die Wachstumslokomotive in der EU.
Mit der Bankenabgabe in Deutschland und dem Verbot von Leerverkäufen sei nach der Banken-und Finanzkrise 2008 viel erreicht worden, sagte Merkel. Aber: "Das alles geht viel zu langsam." Die Finanzmärkte müssten international stärker reguliert werden. Sie warb erneut für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, damit die Verursacher der Krise auch zahlen müssten. Merkel warb auch bei den Bundesländern dafür, die Neuverschuldung zu senken./du/DP/jha







