11.02.2013 14:30

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Merkel würdigt Einsatz des Papstes für Dialog der Religionen


   Von Susann Kreutzmann

   BERLIN--Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Papst Benedikt XVI. für seinen Einsatz zur Verständigung der Religionen gedankt und sein Rücktrittsgesuch mit "allerhöchstem Respekt" zur Kenntnis genommen. "In unseren Zeiten des immer längeren Lebens werden viele Menschen nachvollziehen können, wie sich auch der Papst mit den Bürden des Alters auseinandersetzen muss", sagte Merkel. Sie würdigte den Papst als einen der "bedeutendsten religiösen Denker unserer Zeit".

   Die Kanzlerin hob besonders hervor, dass Benedikt XVI. die Beziehungen zu den orthodoxen Ostkirchen gestärkt sowie Juden wie Muslimen die Hand gereicht habe. "Er weiß, dass Kirche nur im Dialog gelingen kann", betonte die Kanzlerin.

   Unvergessen nannte Merkel die Ansprache des Papstes im Bundestag im September 2011. "Es war eine Sternstunde des Parlaments", sagte die Kanzlerin. "Die Worte des Papstes werden mich persönlich noch lange begleiten", fügte sie hinzu. Merkel wünschte dem Papst alles Gute für die kommenden Lebensjahre.

   Kontakt zur Autorin: Susann.Kreutzmann@dowjones.com

   DJG/suk/apo

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Kommentare zu diesem Artikel

vgr schrieb:
11.02.2013 14:51:12

Es ist bewundernswert, wie sich die Kirche über Jahrtausende so in Szene setzen kann und Regierungen in aller Welt derart für ihre Belange benutzen kann! ... von wegen, die Industrie und das Geld regiert....

vgr schrieb:
11.02.2013 14:48:25

Merkel ist noch nie Christ gewesen. Sie interessiert sich doch letztlich nur für die Stimmen, die aus der vermeintlichen Nähe zur Kirche kommen. Würde sie nach ihrer und vieler anderer Überzeugung handeln und die Trennung zwischen Partei,Staat und Kirche vollziehen, gingen zu viele Stimmen verloren.

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