10.12.2012 20:40

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Merkel zur Euro-Schuldenkrise: Kann noch keine Entwarnung geben


    BERLIN/OSLO (dpa-AFX) - Bundeskanzlerin Angela Merkel will in der Euro-Schuldenkrise keine Entwarnung geben. Der Sendung RTL-"Aktuell" sagte sie am Montag: "Wir haben in den letzten zweieinhalb Jahren gezeigt, wir wollen das schaffen. Aber wir sind immer noch mitten im Prozess drin." Sie könne noch keine vollkommene Entwarnung geben, aber: "Ich bin vorsichtig optimistisch." Merkel äußerte sich am Rande der Friedensnobelpreis-Vergabe an die Europäische Union in Oslo.

 

    Auf die Frage, ob das Schlimmste in der Euro-Schuldenkrise überstanden sei, sagte die Kanzlerin: "Ich glaube, dass die Internationale Gemeinschaft verstanden hat, dass der Euro von uns verteidigt wird. Ich glaube noch nicht, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit wieder gewonnen haben, da müssen die Reformen in vielen Ländern noch weitergehen." Sie fügte hinzu: "Ich glaube auch noch nicht, dass wir die Art von Zusammenarbeit gefunden haben in der Eurogruppe, die wir brauchen. Aber wir sind auf einem guten Weg."/mda/DP/she

 

Kommentare zu diesem Artikel

belfegore schrieb:
10.12.2012 21:44:02

!wir wollen das schaffen!, bitte von was anderem wollen wir Bürger denn sonst ausgehen?? Doch so eine Politikerin wird gelobt!? Wer fälscht bloss diese Statistiken? Kommen wohl aus dem BKAmt.

Hamtaro schrieb:
10.12.2012 21:24:23

Solange nur Rettungspakete geschnürt werden und sonstige Veränderung nicht ins Auge gefasst werden wird die Krise noch lange bleiben.

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