21.11.2012 18:00
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FBI ermittelt im Fall von Hewlett-Packard

Milliardengrab Autonomy
Die Ermittlungen im mutmaßlichen Betrugsfall bei Hewlett-Packard nehmen an Fahrt auf. Autonomy-Gründer Mike Lynch wies die Vorwürfe vehement zurück.
Wie die "New York Times" und die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch übereinstimmend berichteten, hat sich das FBI inzwischen eingeschaltet. Die US-Börsenaufsicht SEC habe die Bundespolizei um Hilfe gebeten, hieß es unter Berufung auf eingeweihte Personen.

 Hewlett-Packard bezichtigt das alte Management der zugekauften britischen Software-Firma Autonomy, die Bilanzen geschönt und damit den Preis in die Höhe getrieben zu haben. HP hatte im vergangenen Jahr mehr als 10 Milliarden Dollar hingeblättert - und schrieb nun 8,8 Milliarden Dollar in den Wind. Die Folge war ein gigantischer Quartalsverlust. Der US-Computerkonzern informierte auch die SEC und die britische Ermittlungsbehörde SFO.

   Autonomy-Gründer Mike Lynch wies in Interviews die Vorwürfe vehement zurück: Es sei ihm unverständlich, dass HP nicht auf diese angebliche Sache gestoßen sei, "als man mit 300 Leuten die Bücher geprüft hat". Die einzige mögliche Erklärung sei für ihn: "Da ist nichts." Seiner Meinung liegen die schlechten Ergebnisse von Autonomy einzig im Missmanagement durch HP begründet.

/das/DP/zb - NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: pcruciatti / Shutterstock.com
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