28.11.2012 17:30
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Siemens will mehr als 80 Prozent von Osram abspalten

Minderheitsbeteiligung
Der Technologiekonzern Siemens will 80,5 Prozent seiner hundertprozentigen Lichttochter Osram über eine Abspaltung an die Börse bringen.
Den Plänen von Aufsichtsrat und Vorstand zufolge sollen die Siemens-Aktionäre für je zehn Siemens-Aktien eine Osram-Aktie erhalten. Der DAX-Konzern selbst strebt eine Minderheitsbeteiligung an. Die Siemens AG will nach dem Spin-off 17 Prozent und der Siemens Pension Trust 2,5 Prozent an Osram halten.

   Siemens wollte Osram ursprünglich über einen IPO an die Börse bringen. Im Juli hatte der Konzern diesen Plänen aber endgültig eine Absage erteilt. Stattdessen sollen Siemens-Aktionäre nun Osram-Aktien als Sachdividende in ihr Depot gebucht bekommen und die Lichttochter über diesen Spin-off doch noch den Weg aufs Parkett finden. Die Hauptversammlung am 23. Januar muss den Plänen noch zustimmen. Voraussetzung ist, dass die Pläne eine Dreiviertel-Mehrheit finden.

   Am Donnerstag dürfte das Thema auch bei Osram auf der Agenda stehen: Dann trifft der dortige Aufsichtsrat zusammen.

   Osram zählt zu den führenden Lichtherstellern der Welt. Im Geschäftsjahr 2012 per Ende September erzielte das hundertprozentige Tochterunternehmen von Siemens einen Umsatz von 5,4 Milliarden Euro. Weltweit arbeiten rund 39.000 Menschen bei Osram, davon etwa 10.000 in Deutschland.

   Kontakt zur Autorin: ursula.quass@dowjones.com   DJG/uqu/mgo   Dow Jones Newswires  November 28, 2012 10:15 ET (15:15 GMT)  Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 10 15 AM EST 11-28-12 Von Ursula Quass

Bildquellen: Siemens AG

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