26.03.2013 15:29

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Minister: Russische Banken könnten von Zypern-Krise langfristig profitieren


   Von Andrey Ostroukh

   MOSKAU--Die Bankenkrise in Zypern könnte Russland kurzfristig vor Probleme stellen - langfristig könnte sie aber sogar nützlich sein. Dieser Meinung ist Russlands stellvertretender Wirtschaftsminister Andrei Klepach. Klepach sagte, kurzfristig könnte die Krise Kapitalabflüsse aus Russland hervorrufen. "Die Risiken für unseren Bankensektor haben sich erhöht, weil Geld in Zypern eingefroren ist", sagte er. Klepach befürchtet sogar, dass seine Ministerium die Schätzung für den Kapitalabfluss im laufenden Jahr anheben muss. Derzeit liegt sie bei 10 Milliarden Dollar.

   Langfristig aber könnten die Vorgänge in Zypern seiner Meinung nach sogar nützlich sein - weil sie russischen Banken neue Geschäftsmöglichkeiten auf der Insel eröffneten.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

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   March 26, 2013 09:59 ET (13:59 GMT)

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