06.02.2013 07:00
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Ministerpräsidentin Lieberknecht zu Besuch im Kaliwerk Werra

Die thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht besuchte heute auf Einladung des K+S-Vorstandsvorsitzenden Norbert Steiner das Kaliwerk Werra im hessisch-thüringischen Kalirevier. Im Mittelpunkt ihres Besuches am Standort Unterbreizbach (Wartburgkreis) standen neben der Gewinnung und Verarbeitung heimischer Rohstoffe als einer wichtigen Basis für eine moderne Industriegesellschaft die positive Entwicklung des thüringischen Standorts sowie die Sicherung der Grundlagen für eine nachhaltig erfolgreiche Kaliproduktion in der Region.Während eines Rundgangs durch die Werksanlagen informierte sich Frau Lieberknecht unter anderem über die modernen Prozesse der Düngemittelproduktion sowie die fortgeschrittenen Baumaßnahmen im Rahmen der Projekte zum Gewässerschutz. Die Ministerpräsidentin zeigte sich von den anspruchsvollen technischen Anforderungen und der engagierten Arbeit der Mitarbeiter beeindruckt.Norbert Steiner betonte: „K+S ist ein verlässlicher und wichtiger Partner für Thüringen. Mit unseren mehr als 1.000 Mitarbeitern sind wir einer der größten Arbeitgeber im westlichen Teil des Freistaats.“ Zusätzlich sind rund 750 Mitarbeiter aus Thüringen an den beiden hessischen Kalistandorten des Verbundwerkes Werra beschäftigt. Mit rund 120 Auszubildenden aus Thüringen bietet K+S im Werk Werra jungen Menschen aus der Region eine attraktive berufliche Perspektive in einer Branche mit Zukunft. Auch das hohe Gewerbe- und Lohnsteueraufkommen von rund 20 Mio. € pro Jahr zeigt die große Bedeutung des Unternehmens in der Region. Mit dem Erlebnis Bergwerk Merkers bietet K+S zudem einen attraktiven touristischen Anziehungspunkt, der jährlich mehr als 80.000 Besucher anlockt.K+S hat den Standort Unterbreizbach seit der Fusion der west- und ostdeutschen Kaliindustrie im Jahre 1993 konsequent modernisiert und ausgebaut. Steiner: „Wir haben seit der Kalifusion nahezu 350 Mio. € in Thüringen investiert, weil wir von Anfang an von der Zukunftsfähigkeit dieses Standorts überzeugt waren.“ Die Investitionsprojekte in diesem Zeitraum umfassten unter anderem Modernisierungen und Effizienzsteigerungen, den Aufschluss von Rohstoffvorkommen, Maßnahmen zum Gewässerschutz sowie die untertägige Abfallverwertung.Auch bei der Verringerung von Produktionsrückständen hat K+S am Standort Unterbreizbach große Erfolge vorzuweisen. So wird seit Ende der 1990er Jahre nach einer Umstellung des Aufbereitungsprozesses der feste Rückstand als Spülversatz in untertägige Kuppenhohlräume verbracht. Dieser Entsorgungsweg besteht wegen der günstigen geologischen Bedingungen nur an diesem Standort und macht sogar die Anlage einer Rückstandshalde verzichtbar. Auf diese Weise war es möglich, den Anfall von Salzabwasser um über 80 % zu reduzieren. Die derzeit in der Produktion noch nicht zu vermeidenden Salzabwässer werden seit 2010 im Rahmen des länderübergreifenden Abwasserverbunds in Hessen entsorgt und die Werra damit von den bisherigen Einleitungen des Standorts entlastet.Maßnahmen zum GewässerschutzVon der Umsetzung des 360-Millionen-Euro-Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz, das K+S im Herbst 2011 begonnen hat, profitiert auch Thüringen maßgeblich. So wird die derzeit im Bau befindliche Anlage zur kalten Vorzersetzung in Unterbreizbach eine wichtige Voraussetzung zur vollständigen Verwertung der Prozessabwässer des Standorts ab 2014 schaffen, so dass ab diesem Zeitpunkt keine Einleitung oder Versenkung von Salzabwässern aus Unterbreizbach mehr nötig sein wird.„Wir werden auch weiterhin intensiv daran arbeiten, die unvermeidbaren Eingriffe in die Natur so gering wie möglich zu halten. Aber wir erwarten auch, dass Andere ihrer Verantwortung zur Sicherung einer nachhaltigen Produktion im hessisch-thüringischen Kalirevier gerecht werden“, so Steiner weiter. „Wir bekennen uns zur Region und wollen, dass der Kalibergbau hier eine Zukunft hat. Das ist unsere unternehmerische Verantwortung und diese nehmen wir ernst.“Über K+SK+S gehört weltweit zur Spitzengruppe der Anbieter von Standard- und Spezialdüngemitteln. Im Salzgeschäft ist K+S mit Standorten in Europa sowie Nord- und Südamerika der führende Hersteller der Welt. K+S bietet ein umfassendes Leistungsangebot für Landwirtschaft, Industrie und private Verbraucher, das in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens Grundlagen für Wachstum schafft. Weltweit beschäftigt die K+S Gruppe mehr als 14.000 Mitarbeiter. K+S – der Rohstoffwert im deutschen Aktienindex DAX – ist an allen deutschen Börsen notiert (ISIN: DE000KSAG888, Kürzel: SDF). Weitere Informationen über K+S finden Sie unter www.k-plus-s.com.Über die K+S KALI GmbHInnerhalb der K+S Gruppe betreut die K+S KALI GmbH das Arbeitsgebiet Kali- und Magnesiumprodukte. Das Unternehmen gewinnt in sechs Bergwerken in Deutschland – unter anderem im Verbundwerk Werra – kali-, magnesium- und schwefelhaltige Salze und produziert aus ihnen eine breite Palette von hochwertigen Erzeugnissen für die Bereiche Landwirtschaft, Industrie, Healthcare und Food. Von den 7.900 Menschen, die für das Unternehmen tätig sind, haben mehr als 1.000 ihre Arbeitsplätze in Thüringen an den Standorten Unterbreizbach und Merkers. Weitere Informationen über die K+S KALI GmbH erhalten Sie auf der Website des Unternehmens unter www.kali-gmbh.com.Hinweis für die Redaktionen:Aktuelle Pressefotos vom Besuch der Ministerpräsidentin bei K+S stehen Ihnen ab ca. 17:00 Uhr unter www.k-plus-s.com zur Verfügung.

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Quelle: K+S AG (K + S, K&S)
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