30.11.2012 11:53

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MIT GROßER MEHRHEIT

Bundestag stimmt neuen Griechenland-Finanzhilfen zu


Der Bundestag hat mit einer breiten Mehrheit den neuen Griechenland-Hilfen zugestimmt.

Abgegeben wurden 584 Stimmen, mit Ja stimmten 473 Abgeordnete, mit Nein 100 Abgeordnete. Es gab 11 Enthaltungen. Mit dem Hilfspaket, auf das sich die Euro-Finanzminister in der Nacht zum Dienstag einigten, sollen in den kommenden Wochen erst einmal insgesamt 44 Milliarden Euro an das Land fließen. Die konkrete Auszahlung muss dann später noch vom Haushaltsausschuss freigegeben werden.

   Im Zentrum des angepassten zweiten Griechenland-Hilfspaketes stehen ein Schuldenrückkaufprogramm, das die Voraussetzung für die Hilfen sein soll, sowie Zinsermäßigungen. Außerdem verpflichten sich die Regierungen zu Zahlungen an Athen, die der Höhe nach den Erträgen entsprechen, die die Notenbanken aus griechischen Staatsanleihen erzielen, die sie im Rahmen des Kaufprogramms SMP erworben haben. Mit den Maßnahmen soll Griechenlands Schuldenstand bis 2020 mindestens auf 124 Prozent der Wirtschaftsleistung und bis 2022 auf 110 Prozent sinken.

   Für den Bundeshaushalt sind mit den Hilfen allein im kommenden Jahr Belastungen von 730 Millionen Euro verbunden. Schäuble will diese Mittel als außerplanmäßige Ausgaben ohne Nachtragshaushalt im Rahmen des beschlossenen Budgets erbringen. "Es ist kein Nachtragshaushalt erforderlich", sagte er in der Debatte.

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Bildquellen: Sergey Nivens / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

lungomolch schrieb:
01.12.2012 23:29:00

Es ist eine Farce. Die Abgeordneten hatten kaum mehr als 1 Tag Zeit, um einen 5 cm dicken Papierstapel zu prüfen. Da sie die Materie ohnehin nicht verstehen, bleibt ihnen nur das Abnicken übrig. Das soll Demokratie sein??

reini54 schrieb:
30.11.2012 14:04:55

Denn sie wissen nicht was sie tun!!

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