18.01.2013 08:49
Bewerten
 (0)

Deutsche Post will keine Stellen mehr abbauen

Mitarbeiterzahl stabil
Die Deutsche Post will im Gegensatz zur Telekom hierzulande keine weiteren Arbeitsplätze mehr abbauen.
"Die Zahl der Arbeitsplätze in Deutschland wird in etwa stabil bleiben oder kann sogar leicht zulegen, wenn die wirtschaftliche Lage es zulässt", sagte Personalchefin Angela Titzrath der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Freitag). Im abgelaufenen Jahr sei die Mitarbeiterzahl in Deutschland etwa stabil geblieben. Dabei konnte die Deutsche Post die schrumpfenden Umsätze im traditionellen Briefgeschäft zuletzt mit dem boomenden Paketversand kompensieren.

    Auch die Geschäfte mit internationalen Eilsendungen, Lagerhaltung und Transporten laufen gut. Die DHL-Sparten, in denen die Post dieses Geschäft gebündelt hat, sind die Wachstumsträger im Konzern, der vor allem vom starken Wachstum in Asien profitiert. Trotz der positiven Entwicklung dämpfte Titzrath Hoffnungen auf eine kräftige Tariferhöhung. Die schwierige wirtschaftliche Lage in Europa werde sich auch in den Tarifverhandlungen widerspiegeln, sagte sie.

    Ärger mit den Gewerkschaften hat die Post in der Türkei. Die Gewerkschaft Verdi wirft der Post vor, dass die Post-Sparte DHL dort gewerkschaftliche Tätigkeiten verhindere. Titzrath kündigte an, die dortigen Geschehnisse genau zu untersuchen. Die Post verfolge keine Gewerkschaftsvermeidungsstrategie.

    In Deutschland will die Post in diesem Jahr "mehr junge Menschen ausbilden als je zuvor", sagte Titzrath, die im Mai vorigen Jahres von Daimler zu Deutsche Post DHL gekommen war. Mehr als 2.100 jungen Leuten werde ein Ausbildungs- oder Studienplatz angeboten. Weltweit beschäftigt die Post rund 470.000 Menschen.

    Nicht jeder Paketlaster mit dem DHL-Logo wird indes von Beschäftigten des Konzerns gefahren. Bis zu 990 Zustellbezirke werden hierzulande von Fremdfirmen bewirtschaftet. Diese Obergrenze sei mit der Gewerkschaft bis zum Jahr 2015 festgeschrieben, sagte Titzrath.

FRANKFURT (dpa-AFX)
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Deutsche Post AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

RSS Feed

Analysen zu Deutsche Post AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
16.09.2014Deutsche Post buyWarburg Research
16.09.2014Deutsche Post buyDeutsche Bank AG
12.08.2014Deutsche Post buyWarburg Research
07.08.2014Deutsche Post buyNomura
07.08.2014Deutsche Post HaltenIndependent Research GmbH
16.09.2014Deutsche Post buyWarburg Research
16.09.2014Deutsche Post buyDeutsche Bank AG
12.08.2014Deutsche Post buyWarburg Research
07.08.2014Deutsche Post buyNomura
06.08.2014Deutsche Post overweightJP Morgan Chase & Co.
07.08.2014Deutsche Post HaltenIndependent Research GmbH
06.08.2014Deutsche Post HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
05.08.2014Deutsche Post HoldS&P Capital IQ
05.08.2014Deutsche Post HoldKelper Cheuvreux
05.08.2014Deutsche Post Holdequinet AG
05.08.2014Deutsche Post ReduceCommerzbank AG
25.07.2014Deutsche Post ReduceCommerzbank AG
22.07.2014Deutsche Post Reduceequinet AG
21.07.2014Deutsche Post Reduceequinet AG
02.07.2014Deutsche Post Reduceequinet AG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Post AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt mit deutlichem Plus -- eBay will PayPal an die Börse bringen -- Zalando: Sind Privatanleger nicht erwünscht? -- Rubel fällt auf Rekordtief -- Deutsche Bank im Fokus

Air Berlin kämpft um gemeinsame Flüge mit Etihad. Johnson & Johnson will Alios Biopharma für 1,75 Milliarden US-Dollar übernehmen. EU lässt Russland-Sanktionen in Kraft. Ford-Gewinnwarnung setzt Branche unter Druck. Rocket Internet startet Essens-Lieferdienst in Berlin.

Themen in diesem Artikel

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Index of Economic Freedom 2014

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Welches Unternehmen erzielte bislang das größte Emissions- volumen?

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

Die Fluglinien mit den zufriedensten Passagieren

mehr Top Rankings

Umfrage

Justizminister Maas will Banken verpflichten, ihre Dispozinssätze auf Ihrer Internetseite zu veröffentlichen. Was halten Sie davon?