Monetäre Expansion im Euroraum nahezu unverändert
Von Hans Bentzien
Das Geldmengenwachstum in der Eurozone ist im November wie erwartet nahezu unverändert geblieben, wobei sich die Kreditvergabe an Unternehmen nicht weiter verschlechterte. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) mitteilte, stieg das Geldmengenaggregat M3 gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,8 Prozent, was der Prognose der von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte entsprach. Für den gleitenden Dreimonatsdurchschnitt wurde ein Wachstum von 3,4 Prozent ausgewiesen. Hier war ein Plus von 3,5 Prozent erwartet worden. Im Vormonat hatte der Dreimonatsdurchschnitt 3,1 Prozent betragen. Gegenüber dem Vormonat blieb M3 unverändert, nachdem im Oktober ein Wachstum von 1,2 Prozent verzeichnet worden war.
Die enger gefassten Geldmenge M1 erhöhte sich auf Jahressicht um 6,7 Prozent, verglichen mit einem Zuwachs von 6,5 Prozent im Vormonat. Die viel beachtete Expansion der Buchkredite an den privaten Sektor lag wie im Vormonat um 0,8 Prozent unter Vorjahresniveau.
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January 03, 2013 04:25 ET (09:25 GMT)
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