01.12.2012 00:16

Senden

Moody's stuft den Europäischen Rettungsschirm ESM ab


   WASHINGTON--Die US-Ratingagentur Moody's hat den Europäischen Rettungsschirm herabgestuft. Der ESM habe nicht mehr die Bestnote "Aaa", sondern werde nun eine Note niedriger bei "Aa1" geführt, erklärten die Kreditwächter laut Nachrichtenagentur AFP am Freitag in Washington. Zur Begründung führten sie unter anderem die Wirtschaftsprobleme in Frankreich an, das einer der wichtigsten Geldgeber des ESM sei. Den Ausblick für den Rettungsschirm bewertete Moody's negativ - das bedeutet, dass die Ratingagentur die Note mittelfristig erneut absenken könnte.

   Moody's hatte Frankreich Anfang vergangener Woche die Bestnote für seine Kreditwürdigkeit entzogen. Die Ratingagentur senkte die Note für Paris ebenso wie nun den ESM auf "Aa1" und begründete dies unter anderem mit der mangelnden französischen Wettbewerbsfähigkeit.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com DJG/AFP/flf (END) Dow Jones Newswires

   November 30, 2012 17:45 ET (22:45 GMT)- - 05 45 PM EST 11-30-12

Kommentare zu diesem Artikel

mhb13 schrieb:
01.12.2012 12:10:43

Moderne amerikanische Kriegsmethoden. Wirtschaftskrieg! Mit dem Finger auf Europa zeigen, um von den eigenen Problemen abzulenken. Wirtschaftliche Stärke zwischen Unternehmen oder Staaten definiert sich immer relativ zueinander. So lange es jemand gibt, der schlechter steht als man selbst, ...

eddykus schrieb:
Wertung: 5/5

01.12.2012 10:21:55

super-aber hier hört niemand gern die wahrheit und alles negative wird verdrängt-die eu länder haben riesiege schuldenprobleme und haben keine lösung wie auch,ausser gelaber und neue schulden-da hilft nur währungsreform und die kommt auch-wünsche ein schönes wochenende

urghat schrieb:
01.12.2012 06:09:01

@Hamtaro

:D bin deiner Meinung...

Hamtaro schrieb:
01.12.2012 05:22:13

Moodys und Co. können uns mal.

Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen