Martinsried (aktiencheck.de AG) - Die
MorphoSys AG gab am Donnerstag bekannt, dass sie mit der Universität von Melbourne eine Forschungskooperation vereinbart hat, um neue Krankheitsbereiche für MorphoSys` firmeneigenes MOR103-Programm zu erschließen.
Bei MOR103 handelt es sich um einen vollständig menschlichen HuCAL-basierten therapeutischen Antikörper, der gegen das krankheitsrelevante Zielmolekül GM-CSF (Granulozyten-Makrophagen-Kolonie-stimulierender Faktor) gerichtet ist und sich derzeit in der klinischen Entwicklung zur Therapie der Rheumatoiden Arthritis befindet. Die jüngste Zusammenarbeit wird sich auf die Untersuchung neuer Krankheitsprozesse fokussieren, in denen das Zielmolekül GM-CSF nach jüngsten, bislang unveröffentlichten Forschungsergebnissen der Universität von Melbourne eine Rolle einnimmt. Als Teil der hiermit erweiterten Kooperation haben beide Parteien neue Patentanmeldungen eingereicht, um die Patentposition des gegen GM-CSF gerichteten Therapieansatzes weiter auszubauen.
Wie das Biotechnologieunternehmen weiter mitteilte, wird es im Rahmen der Vereinbarung Forschungsarbeiten in mehreren neuen Indikationen an der Universität von Melbourne finanzieren. Die Universität von Melbourne erhält eine Einmalzahlung und kann weitere Forschungsmittel, entwicklungsabhängige Meilensteinzahlungen sowie Tantiemen erhalten. Weitere finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.
Die Aktie von MorphoSys schloss gestern bei 16,25 Euro (-0,61 Prozent). (02.07.2009/ac/n/t)