13.07.2012 09:23
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Munich Re: Geringere Schäden aus Naturkatastrophen im ersten Halbjahr

München (www.aktiencheck.de) - Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG (Munich Re) (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft) gab am Freitag bekannt, dass Schäden aus Naturkatastrophen im ersten Halbjahr 2012 nur in vergleichsweise moderatem Umfang angefallen sind.

Wie der Rückversicherer mitteilte, betrugen die gesamtwirtschaftlichen Schäden bis Ende Juni weltweit rund 26 Mrd. US-Dollar, davon waren rund 12 Mrd. US-Dollar versichert. Dominiert wird die Schadenstatistik von Naturereignissen in den USA, wo durch Serien von Tornados und Buschfeuer knapp 85 Prozent der gesamten weltweit versicherten Schäden entstanden.

Den Angaben zufolge blieben die Schäden bis Juni deutlich unter den durchschnittlichen Halbjahreswerten der vergangenen Jahre. Die gesamtwirtschaftlichen Schäden von 26 Mrd. US-Dollar in diesem Jahr stehen einem Mittelwert von 75,6 Mrd. US-Dollar in den Vergleichsperioden der vergangenen zehn Jahre gegenüber. Die versicherten Schäden von 12 Mrd. US-Dollar im Jahr 2012 vergleichen sich mit einem Zehn-Jahres-Durchschnittswert von 19,2 Mrd. US-Dollar. Bislang kamen etwa 3.500 Menschen in diesem Jahr bei Naturkatastrophen ums Leben, erfreulicherweise deutlich weniger als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre (53.000).

Insgesamt ereigneten sich im ersten Halbjahr 2012 rund 450 schadenrelevante Naturereignisse und damit etwas mehr als in einem ersten Halbjahr üblich (395). Großkatastrophen wie 2011 blieben bis zur Jahresmitte jedoch aus. So war das Vorjahr von den enormen Schäden aus dem Erdbeben in Japan und mehreren Beben in Neuseeland geprägt gewesen. Der gesamtwirtschaftliche Schaden betrug damals für das erste Halbjahr bereits 302 Mrd. US-Dollar, der versicherte Schaden knapp 82 Mrd. US-Dollar.

Die Aktie der Munich Re notiert derzeit bei 112,20 Euro (-0,13 Prozent). (13.07.2012/ac/n/d)

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