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09.09.2012 16:18

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Munich Re: 'Isaac' kostet uns keine 100 Millionen US-Dollar

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    MONTE CARLO (dpa-AFX) - Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft) rechnet nach dem glimpflichen Aufprall von Hurrikan "Isaac" auf die US-Küste nicht mit allzu hohen Belastungen. Die bei der Munich Re versicherten Schäden dürften nach vorläufigen Berechnungen einen mittleren bis hohen zweistelligen Millionen-Dollar-Betrag erreichen, sagte Vorstandsmitglied PeterRöder am Sonntag beim Branchentreffen der Rückversicherer in Monte Carlo.

 

    Hurrikan "Isaac" hatte sich Ende August vor der US-Küste abgeschwächt und war im Bundesstaat Louisiana nur noch mit Tropensturm-Stärke an Land gegangen. Der auf Risikoanalysen spezialisierte Versicherungsdienstleister Eqecat schätzte die versicherten Schäden an Land zuletzt auf 500 Millionen bis 1,5 Milliarden US-Dollar. Hinzu kommen Schäden an Bohrinseln im Golf von Mexiko. Zum Vergleich: Vor sieben Jahren hatte Hurrikan "Katrina" an der US-Südküste versicherte Schäden von 60 Milliarden Dollar angerichtet.

 

    Teuer als die Sturmschäden kommen die Munich Re voraussichtlich die Folgen der Dürreperiode in den Vereinigten Staaten. In der Ernteausfallversicherung rechnet Vorstandsmitglied Torsten Jeworrek dort weiterhin mit einer Belastung von umgerechnet 160 Millionen Euro./stw/jha/

 

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