21.01.2013 17:44
Bewerten
 (1)

Japan nimmt sich Boeings Batteriehersteller vor

Nach Dreamliner-Stopp
Nach der Pannenserie mit Boeings "Dreamliner" dehnen die Behörden ihre Untersuchungen aus.
In Japan wird der Batteriehersteller GS Yuasa Medienberichten zufolge genauer unter die Lupe genommen. Wie japanische Medien am Montag meldeten, suchten die Ermittler gemeinsam mit US-Kollegen die Büros der Firma auf. Das in Kyoto ansässige Unternehmen liefert Lithium-Ionen-Batterien für den Langstreckenflieger. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB kündigte außerdem weitere Untersuchungen von Flugzeugteilen an.

   Behörden in den USA, Europa und anderen Ländern hatten das Flugzeug wegen Problemen mit neuartigen Batterien aus dem Verkehr gezogen. Boeing stoppte die Auslieferung des "Dreamliners".

   Die meisten Pannen ereigneten sich bei japanischen Gesellschaften, die die Erstkunden des "Dreamliners" sind. In Deutschland hat bislang keine einzige Airline das Flugzeug in der Flotte.

   Direkter Auslöser für das Flugverbot war die Notlandung eines "Dreamliners" in Japan, in dem eine von zwei eingebauten Batterien geschmort hatte. GS Yuasa gehört zu Japans führenden Herstellern von Lithium-Ionen-Batterien. Die Akkus werden seit Jahren für die Konsumelektronik eingesetzt und sind auch in Elektrofahrzeugen sowie Hybrid-Autos verbaut.

   Allerdings sorgen die Batterien mitunter durch ihre Feuergefährlichkeit für Schlagzeilen. So musste unter anderem der Elektronikriese Sony einmal Tausende der Akkus zurückrufen. GS Yuasa will nach eigenen Aussagen mit den Behörden voll kooperieren.

    Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB kündigte am Sonntag in Washington weitere Untersuchungen von Teilen des "Dreamliners" an, in dessen Rumpf am 7. Januar auf dem Flughafen von Boston ein Feuer ausgebrochen war. Die Lithium-Ionen-Batterie, die das Hilfsaggregat angetrieben habe, sei in ihre acht Zellen zerlegt worden, von denen drei nun genauer unter die Lupe genommen werden, teilte die Behörde mit. Das Hilfsaggregat versorgt in der Parkposition das Flugzeug bis es an die externe Stromversorgung angeschlossen wird.

    Außerdem seien mehrere andere Teile aus dem "Dreamliner" geholt worden, um sie genauer zu untersuchen, teilte die NTSB mit. Dabei geht es um Komponenten zur Energieversorgung des Flugzeugs, wie zum Beispiel das Batterieladegerät. Dieses soll am Dienstag von Experten in Arizona getestet und untersucht werden.

   Boeing hatte in den vergangenen anderthalb Jahren 50 "Dreamliner" ausgeliefert, 798 Maschinen stehen noch in den Auftragsbüchern. Pro Stück kostet der "Dreamliner" nach Liste gut 200 Millionen Dollar oder umgerechnet 150 Millionen Euro./ln/sba/DP/rum

TOKIO/WASHINGTON (dpa-AFX)

Bildquellen: Thor Jorgen Udvang / Shutterstock.com, Jordan Tan / Shutterstock.com

Nachrichten zu Boeing Co.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Boeing Co.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
28.04.2016Boeing HoldCanaccord Adams
28.04.2016Boeing SellGoldman Sachs Group Inc.
28.04.2016Boeing Sector PerformRBC Capital Markets
28.04.2016Boeing buyJefferies & Company Inc.
28.04.2016Boeing HoldSociété Générale Group S.A. (SG)
28.04.2016Boeing buyJefferies & Company Inc.
12.02.2016Boeing buyJefferies & Company Inc.
28.01.2016Boeing BuyCanaccord Adams
22.01.2016Boeing buyJefferies & Company Inc.
14.01.2016Boeing BuyStandpoint Research
28.04.2016Boeing HoldCanaccord Adams
28.04.2016Boeing Sector PerformRBC Capital Markets
28.04.2016Boeing HoldSociété Générale Group S.A. (SG)
03.03.2016Boeing HoldCanaccord Adams
29.01.2016Boeing HoldSociété Générale Group S.A. (SG)
28.04.2016Boeing SellGoldman Sachs Group Inc.
17.02.2016Boeing SellGoldman Sachs Group Inc.
17.01.2013Boeing verkaufenBB&T Capital Markets
25.10.2012Boeing sellSociété Générale Group S.A. (SG)
13.09.2012Boeing sellSociété Générale Group S.A. (SG)
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Boeing Co. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Vier Aktien für den langfristigen Vermögensaufbau:
In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden vier Aktien vorgestellt, die sich aus Sicht der Redaktion für den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Sicherheit allein war nicht das entscheidende Kriterium. Es ging auch darum, Aktien von Unternehmen auszuwählen, die aufgrund ihrer Wettbewerbsstellung aussichtsreich erscheinen und die dennoch große Wachstumschancen bieten.

Heute im Fokus

DAX leicht im Plus -- Infineon erwartet weiteres Wachstum in Asien -- Allianz denkt über Aktienrückkauf nach -- Brent-Rohöl über 50 Dollar --Infineon, Allianz im Fokus

Smartphone-Probleme bremsen Lenovo. Chiphersteller Infineon erwartet weiteres Wachstum in Asien. Banco Popular will Kapital erhöhen. Microsoft hat zwei neue Xbox-Modelle im Köcher. Höhere Herstellungskosten drücken KWS-Ergebnis. Brasiliens Regierung plant Verkauf von Flughafenanteilen. Irland ruft EuGH wegen Facebook an.
In welcher Metropolregion leben am meisten Menschen?
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experte
Volatilität in Schwellenländern

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Unternehmen sind fantastisch erfolgreich
IT-Gründer ohne Technik-Know-How
Welcher amerikanische Investor ist am vermögendsten?
Wer hatte das größte Emissionsvolumen?
Diese Top 20 haben zur Verbessung der Welt beigetragen
mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Merkel hält trotz aller Kritik am umstrittenen Flüchtlingspakt mit der Türkei fest. Wie bewerten Sie dessen Chancen?