31.10.2012 07:29
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Fresenius Medical Care gibt vorsichtigere Prognose

Nach Gewinnrückgang
Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat sich nach einem leichten Gewinnrückgang im dritten Quartal etwas vorsichtiger für 2012 geäußert.
Währungseffekte und höhere Zinsen machten dem Dax-Konzern zu schaffen. "Wir bestätigen unseren Ausblick für das Gesamtjahr 2012 am unteren Ende der angegebenen Spanne", wird Unternehmenschef Ben Lipps am Mittwoch in der Mitteilung anlässlich der Quartals- und Neunmonatszahlen zitiert.

     Der Überschuss fiel im dritten Quartal um drei Prozent auf 270 Millionen US-Dollar, wie der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen am Firmensitz in Bad Homburg mitteilte. Die Aktie gab vorbörslich etwas nach.

    Neben Währungseffekten schmälerten auch gestiegene Zinsen für mehrere Anleihen zur Finanzierung der jüngsten Übernahmen den Gewinn. Im dritten Quartal stiegen die Finanzverbindlichkeiten auf 108 Millionen Dollar (VJ: 68). In den USA hatte die Fresenius-Tochter zuletzt den drittgrößten US-Dialyseanbieters Liberty Dialysis sowie den Spezialisten für Gefäßzugänge American Access Care übernommen.

    Der Umsatz verbesserte sich dank einer höheren Vergütung pro Dialysepatient in den USA um sieben Prozent auf 3,4 Milliarden US-Dollar. Zu konstanten Währungen hätte das Plus dagegen elf Prozent betragen. Die wichtige Kennziffer der durchschnittlichen Vergütung pro Behandlung in den USA stieg im dritten Quartal auf 349 US-Dollar nach 345 Dollar im Vorjahreszeitraum.

     Operativ wies die größte Fresenius-Tochter ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 568 Millionen Dollar aus - ein Plus von sechs Prozent. Analysten hatten sowohl beim Umsatz wie auch bei den Ergebniszahlen mehr erwartet. Fresenius Medical Care habe im dritten Quartal "trotz der herausfordernden Marktbedingungen und der ungünstigen Währungseffekte" insgesamt gute Ergebnisse erreicht, erklärte der Fresenius Medical Care-Chef.

   2012 soll der Erlös auf rund 14 Milliarden Dollar und der Überschuss auf rund 1,14 Milliarden Dollar steigen. Die Prognose beinhaltet aber eine Abweichung der beiden Kennzahlen in einer Spanne von plus bis minus 2 Prozent.

  BAD HOMBURG (dpa-AFX)

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