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14.08.2012 07:47

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NACH GEWINNSPRUNG

K+S bleibt für laufendes Jahr verhalten optimistisch


Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S bleibt für das laufende Jahr trotz eines kräftigen Umsatz- und Gewinnsprungs im ersten Halbjahr verhalten optimistisch.

"Die derzeitige Entwicklung der Nachfrage nach Kali- und Magnesiumprodukten sollte sich in den kommenden Monaten fortsetzen und dazu führen, dass dieser Geschäftsbereich nun sogar ein leicht steigendes operatives Ergebnis ausweisen dürfte", sagte Konzernchef Norbert Steiner am Dienstag laut Mitteilung mit Blick auf die robuste Verfassung der Agrarmärkte. Der witterungsbedingte starke Ergebnisrückgang im Salzgeschäft dürfte im Konzern damit deutlich abgemildert werden.

    Die Prognose hatte K+S bei Vorlage der Eckdaten Ende Juli bereits bestätigt und mit konkreten Spannen untermauert. Der Umsatz dürfte 2012 zwischen 3,9 und 4,2 Milliarden Euro liegen, nach 4,0 Milliarden Euro im Vorjahr. Für das operative Ergebnis (EBIT I) stellten die Kasseler 820 bis 900 Millionen Euro in Aussicht, nach 906 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Das bereinigte Konzernergebnis dürfte der operativen Entwicklung folgen und 2012 ohne den Verkauf von K+S Nitrogen zwischen 540 und 600 Millionen Euro liegen, nach 626 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Im zweiten Quartal verdienten die Kasseler unter dem Strich im fortgeführten Geschäft 141,2 Millionen Euro und damit 17,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

KASSEL (dp-AFX)

Die Bilanzen der DAX-Konzerne im zweiten Quartal:

 

Platz 30: Merck

Der Pharma- und Chemiekonzern Merck hat im zweiten Quartal wegen Millionenbelastungen aus seinem bis 2014 laufenden Sparprogramm erneut rote Zahlen geschrieben. Von April bis Juni fiel ein Verlust von 60,5 Millionen Euro an. Analysten hatten mit einem deutlich geringeren Minus gerechnet.

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