14.12.2012 11:23
Bewerten
 (0)

Nach Steuerrazzia: Deutsche-Bank-Chef Fitschen wehrt sich

Nach Korruptionsverdacht: Nach Steuerrazzia: Deutsche-Bank-Chef Fitschen wehrt sich | Nachricht | finanzen.net
Nach Korruptionsverdacht
Nach der Steuerrazzia bei der Deutschen Bank geht deren Co-Chef Jürgen Fitschen in die Offensive.
In Interviews mit "Handelsblatt" und "Bild"-Zeitung (Freitag) wies der Manager die gegen ihn erhobenen Vorwürfe als unbegründet zurück. Zugleich gestand Fitschen Fehler der Bank ein. Er wolle daher den angekündigten Kulturwandel bei der Deutschen Bank forcieren.

   "Meines Erachtens war das Vorgehen der Staatsanwaltschaft überzogen", sagte Fitschen dem "Handelsblatt". Zu den Vorwürfen der schweren Umsatzsteuerhinterziehung gegen sich selbst sagte Fitschen der "Bild"-Zeitung: "Ich bin fest davon überzeugt, dass sie sich als unbegründet erweisen werden."

 KEIN RÜCKTRITT

    Für einen Rücktritt sehe er keinen Grund, betonte der Manager, der Deutschlands größtes Geldhaus seit Juni 2012 gemeinsam mit dem Investmentbanker Anshu Jain führt: "Jetzt werden wir die Ärmel noch weiter hochkrempeln, um unseren Wandel zügig voranzutreiben."

 500 Fahnder hatten am Dienstag unter anderem die Frankfurter Zentrale des Dax (DAX)-Konzerns durchsucht. Die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft wirft 25 Mitarbeitern der Bank Steuerhinterziehung, Geldwäsche und versuchte Strafvereitelung im Zusammenhang mit dem millionenschweren Handel mit Luftverschmutzungsrechten (CO2-Zertifikate) vor. Fünf Mitarbeiter wurden verhaftet, vier davon sitzen noch in Untersuchungshaft.

 FEHLENTWICKLUNGEN DER VERGANGENHEIT KORRIGIEREN

     Ermittelt wird auch gegen Fitschen und Finanzvorstand Stefan Krause, weil sie die fragliche Umsatzsteuererklärung der Bank für das Jahr 2009 unterschrieben hatten. Diese enthielt nach Erkenntnissen der Ermittler zu Unrecht erstattete Umsatzsteuer aus illegalen Handelsgeschäften mit Emissionsrechten. Im Sommer 2011 korrigierte die Bank die Angaben um etwa 150 Millionen Euro.

    Er bedauere sehr, dass die interne Aufklärung noch nicht weiter gekommen sei, sagte Fitschen. "Es liegt in unserem Interesse, der Sache ein Ende zu bereiten." Im April 2010 hatte es in dem Fall eine erste Durchsuchung in Räumen der Deutschen Bank gegeben.

 Vor einigen Monaten suspendierte das Institut mindestens fünf Händler, die an dem illegalen grenzübergreifenden Zertifikatehandel beteiligt gewesen sein sollen. Es sei "ganz offenkundig so, dass an der einen oder anderen Stelle beim Drang, etwas zu leisten, der Kompass, der Common Sense, nicht hinreichend vorhanden war", räumte Fitschen mit Blick auf das Investmentbanking ein. "Es ist außerordentlich ärgerlich, dass die Deutsche Bank diese Fehler gemacht hat." Fitschen betonte: "Wir sind angetreten mit dem festen Willen, Fehlentwicklungen der Vergangenheit zu korrigieren."

    FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Deutsche Bank AG
Anzeige

Aktuelle Zertifikate von

NameTypWKNHebel
Open End Turbo auf Deutsche BankNG1567

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Marktunübliche Regelung
Ein Detail im 300-Millionen-Dollar-Kredit für Donald Trump macht der Deutschen Bank große Kopfschmerzen
Größter Kreditgeber des mächtigsten Mannes der Welt zu sein, bringt Deutschlands größte Bank offenbar unter Druck. Besonders ein Detail des Kreditvertrages macht der Deutschen Bank Sorgen.
30.03.17
30.03.17
30.03.17
30.03.17
30.03.17
30.03.17
30.03.17

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Bank AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
30.03.2017Deutsche Bank HoldHSBC
28.03.2017Deutsche Bank SellCitigroup Corp.
22.03.2017Deutsche Bank VerkaufenDZ BANK
21.03.2017Deutsche Bank SellCitigroup Corp.
21.03.2017Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
06.03.2017Deutsche Bank buyequinet AG
03.02.2017Deutsche Bank buyequinet AG
04.01.2017Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
29.11.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
03.11.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
30.03.2017Deutsche Bank HoldHSBC
20.03.2017Deutsche Bank HaltenIndependent Research GmbH
14.03.2017Deutsche Bank NeutralJP Morgan Chase & Co.
09.03.2017Deutsche Bank NeutralUBS AG
08.03.2017Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
28.03.2017Deutsche Bank SellCitigroup Corp.
22.03.2017Deutsche Bank VerkaufenDZ BANK
21.03.2017Deutsche Bank SellCitigroup Corp.
21.03.2017Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
20.03.2017Deutsche Bank VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Bank AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt höher -- Dow Jones am Ende im Plus -- Sparkassen kassieren am Automaten ab -- Biotest spricht mit Chinesen über Zusammenschluss -- Nordex, Deutsche Bank, SMA Solar, Commerzbank im Fokus

Volkswagen erzielt im Abgasskandal Vergleich mit US-Bundestaaten. AURELIUS-Aktie springt hoch. US-Wirtschaft wächst etwas stärker als gedacht. Wohl kein Aktienrückkaufprogramm der Deutschen Börse. Inflation in Deutschland sinkt deutlicher als erwartet. HHLA-Aktie bricht nach Gewinnwarnung ein. IPO von IBU-Tec geglückt.

Top-Rankings

Hier macht Arbeiten Spaß
Die besten Arbeitgeber weltweit
KW 12: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 12: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Der bayerische Handelsverband rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Lebensmittelverkäufe über das Internet. Wäre das auch was für Sie?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
AURELIUS Equity Opp. SE & Co. KGaAA0JK2A
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Nordex AGA0D655
Apple Inc.865985
Allianz840400
BayerBAY001
BASFBASF11
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
Siemens AG723610
BMW AG519000
SAP SE716460