DAX8.305-0,6%  Dow15.3030,1%  Euro1,29400,0% 
ESt502.764-0,5%  Nas3.4590,0%  Öl102,60,0% 
TDax958,0-0,3%  Nikkei14.6130,9%  Gold1.387-0,3% 

26.02.2013 09:33

Senden
NACH REKORDJAHR

Fresenius stimmt Anleger auf weitere Zuwächse ein

Fresenius zu myNews hinzufügen Was ist das?


Der Medizin- und Krankenhauskonzern Fresenius hat das Jubiläumsjahr 2012 mit einem kräftigen Gewinn- und Umsatzplus abgeschlossen.

Konzernchef Ulf Schneider zeigte sich optimistisch und stellte für 2013 weitere Zuwächse in Aussicht: "Wir gehen mit Zuversicht in das zweite Jahrhundert unserer Unternehmensgeschichte und sind bestens vorbereitet, künftige Herausforderungen zu meisten und Wachstumschancen zu nutzen", sagte der seit 2003 amtierende Fresenius-Chef am Dienstag bei Vorlage der Bilanz.

Gute Nachrichten für die Aktionäre, die mit der 20. Dividendenerhöhung in Folge rechnen dürfen. Nach 0,95 Euro je Aktie sollen nun 1,10 Euro je Anteilsschein ausgeschüttet werden.

Kurz nach Börseneröffnung lagen Fresenius-Aktien mit 0,87 Prozent leicht im Plus: Die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres seien zwar auf den ersten Blick etwas besser ausgefallen, der Ausblick für 2013 liege aber mehr oder weniger im Rahmen, so ein Börsianer.

Für das laufende Jahr rechnet Schneider unter Ausklammerung von Währungsschwankungen mit einem Umsatzanstieg um sieben bis zehn Prozent. Das Konzernergebnis soll währungsbereinigt um sieben bis zwölf Prozent steigen. Das Unternehmensziel, 2014 den Gewinn auf mehr als eine Milliarde zu steigern, werde bereits im laufenden Jahr erreicht werden.

Glänzende Geschäfte der Infusions- und Generikatochter Kabi sowie gestiegene Patientenzahlen bei der Krankenhaustochter Helios trieben den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 19,3 Milliarden Euro (VJ: 16,4), wie Fresenius weiter mitteilte. Neben einem positiven Währungseinfluss durch den starken US-Dollar gegenüber dem Euro hätten auch Zukäufe zu dem Umsatzanstieg beigetragen.

Kräftige Zuwächse verbuchte Fresenius auch beim operativen Ergebnis. Das um Kosten für die letztendlich gescheiterte Übernahme der Rhön-Klinikum AG bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte um 20 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro und lag damit leicht über den Erwartungen der Analysten. Das um Sondereinflüsse bereinigte Konzernergebnis legte um mehr als ein Fünftel auf 938 Millionen Euro zu.

Zu dem Umsatz- und Ergebnisrekord von Fresenius trug auch die ebenfalls im Dax notierte Dialysetochter Fresenius Medical Care bei, die Umsatz und Ergebnis prozentual zweistellig steigerte. Im laufenden Geschäftsjahr erwartet Fresenius Medical Care, die den größten Teil des Erlöses in den USA erwirtschaftet, einen Umsatz von mehr als 14,6 Milliarden Dollar (VJ: 13,8). Der Gewinn soll mit 1,1 bis 1,2 Milliarden Dollar auf dem Niveau des Vorjahres liegen.

Dank Lieferengpässen bei Wettbewerbern und Neueinführungen lieferte die Infusion- und Generikasparte Kabi einen Umsatzanstieg von 15 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro ab. Auch operatives Ergebnis und Überschuss der zweitgrößten Sparte stiegen prozentual zweistellig an. Für 2013 erwarte Kabi eine deutliche Umsatzsteigerung dank der Konsolidierung des US-Unternehmens Fenwal und dem schwungvollen Wachstum in den Schwellenländern. Kabi hält zudem seit März ein Quasi-Monopol beim Narkosemittel Propofol, da der US-Konkurrent Hospira Lieferprobleme hat. Die positiven Auswirkungen durch die Lieferengpässe sollten allerdings zurückgehen, hieß es bei Fresenius.

Für die Berliner Krankenhaussparte Helios peilt Konzernchef Schneider im laufenden Geschäftsjahr eine weitere Steigerung bei Umsatz und operativem Ergebnis an. Ende Juni war Fresenius mit dem Übernahmegebot von 3,1 Milliarden Euro für den Konkurrenten Rhön-Klinikum gescheitert. Schneider wollte Rhön mit Helios zum mit Abstand größten privaten Klinikbetreiber in Europa verschmelzen. Doch die Konkurrenz wehrte sich. Bernard Broermann, Gründer des Krankenhauskonzerns Asklepios, stieg kurz vor Ende der Angebotsfrist bei Rhön ein und vereitelte damit den Milliardendeal.

BAD HOMBURG (dpa-AFX)

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 

Nachrichten zu Fresenius SE & Co. KGaA (St.)

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
03.05.13Fresenius SECo haltenWarburg Research
02.05.13Fresenius SECo haltenIndependent Research GmbH
02.05.13Fresenius SECo kaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
02.05.13Fresenius SECo haltenS&P Equity Research
02.05.13Fresenius SECo kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
02.05.13Fresenius SECo kaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
02.05.13Fresenius SECo kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
02.05.13Fresenius SECo kaufenCredit Suisse Group
01.05.13Fresenius SECo kaufenUBS AG
30.04.13Fresenius SECo kaufenNational-Bank AG
03.05.13Fresenius SECo haltenWarburg Research
02.05.13Fresenius SECo haltenIndependent Research GmbH
02.05.13Fresenius SECo haltenS&P Equity Research
05.03.13Fresenius SECo haltenBarclays Capital
28.02.13Fresenius SECo haltenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
07.12.10Fresenius Vz verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
13.08.10Fresenius Vz verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
01.04.10Fresenius VZ "reduce"SEB AG
31.03.10Fresenius VZ verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
18.09.08Fresenius sellSociété Générale Group S.A. (SG)
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Fresenius SE & Co. KGaA (St.) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen