Nach US-Zahlenflut: Deutsche Börsen schließen schwach - DAX unter 5.800 -- CS überzeugt trotz Milliardengewinn nicht -- Novartis, Praktiker, eBay, Ericsson, BoA im Fokus
Heute anstehende Termine:
- EZB Ratssitzung
- GB: Einzelhandelsumsatz September
- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche
- 3M: Quartalszahlen
- Amazon: Quartalszahlen
- AT&T: Quartalszahlen
- American Express: Quartalszahlen
- Black & Decker: Quartalszahlen
- Bristol-Myers Squibb: Quartalszahlen
- Broadcom: Quartalszahlen
- comdirect: Quartalszahlen
- Credit Suisse: Quartalszahlen
- Delta Air Lines: Quartalszahlen
- Dow Chemical: Quartalszahlen
- Hershey: Quartalszahlen
- Kimberly Clark: Quartalszahlen
- McDonalds: Quartalszahlen
- Merck & Co: Quartalszahlen
- Novartis: Quartalszahlen
- Schering-Plough: Quartalszahlen
- Ericsson: Quartalszahlen
- UPS: Quartalszahlen
Nach US-Zahlenflut: Deutsche Börsen schließen deutlich schwächer
Am deutschen Aktienmarkt hatten am Donnerstag die Bären das Kommando. Bereits zum Start sorgten schwache Vorgaben für rote Vorzeichen, im weiteren Verlauf verstärkte sich der Abwärtstrend noch. Verkauft wurde dabei durch alle Branchen. Dass Credit Suisse einen Milliardengewinn vermeldet hat, half weder der Aktie des Schweizer Finanzhauses noch anderen Bankentiteln auf die Beine. Bereits am Vortag hatte die Deutsche Bank trotz eines in Aussicht gestellten Milliardenplus im dritten Quartal die Anleger nicht überzeugen können. Eine Zahlenflut aus den USA ging am frühen Nachmittag an den Parketts nieder. Obwohl diese teilweise über den Erwartungen ausfielen, verstärkte sich der Druck weiter: Schuld waren enttäuschende Meldungen vom US-Arbeitsmarkt: Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA auf 531.000 gestiegen. Erwartet wurden 517.000 bis 525.000 neue Anträge nach zuvor 520.000. Im späten Handel konnten die deutschen Börsen ihre Tagestiefs hinter sich lassen, schafften es aber nicht ins Plus.
Der DAX gab zum Handelsstart am Donnerstag 1,4 Prozent nach und rutschte damit bereits früh wieder unter 5.800 Punkte. Über weite Strecken des Tages gab es unter den Standardwerten keinen einzigen Gewinner, am Ende schafften es einige Werte doch noch ins Plus. Der Gesamtindex sackte unterdessen 1,2 Prozent auf 5.763 Punkte ab und blieb unter 5.800 Zählern.
Der TecDAX stieg ebenfalls mit Verlusten in den Handel ein und blieb im Verlauf weiter in der Verlustzone. Am Ende stand ein Minus von 1,6 Prozent auf 763 Zähler an den Kurstafeln. Solarwerte gehörten zu den größten Verlierern des Tages.
17:14 Uhr: Euro gibt wieder leicht nach
Die Europäische Gemeinschaftswährung Euro legt angesichts schwacher Aktienmärkte am Donnerstag eine Verschnaufpause ein. Aktuell rutscht die Währung wieder unter die 1,50-Dollar-Marke und notiert bei 1,4991 US-Dollar. Experten begründen die Tendenzen mit Gewinnmitnahmen. Zudem sind die Anleger an den Aktienmärkten derzeit eher in Verkaufsstimmung.
17:02 Uhr: Fuchs Petrolub mit Stabilisierungstendenzen
Der Schmierstoffhersteller FUCHS PETROLUB vz hat vorläufigen Zahlen zufolge im dritten Quartal eine weitere Stabilisierung des Geschäfts verzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilte, zeigen die Sparbemühungen erste Erfolge. Die Absatzmärkte hätten sich stabilisiert. Zu euphorisch zeigte man sich aber nicht: "Die Erholung verläuft langsam und ihre Nachhaltigkeit bleibt unsicher". Im bisherigen Jahresverlauf sank der Umsatz von 1,08 Milliarden Euro auf 873 Millionen Euro - das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verschlechterte sich von 144 auf 122 Millionen Euro.
15:53 Uhr: Bristol-Myers Squibb: Umsatz steigt, Gewinn fällt
Der Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb hat seine Umsätze im dritten Quartal steigern können. Mit 5,49 Milliarden Dollar setzte das Unternehmen rund vier Prozent mehr um als vor Jahresfrist. Auf Ergebnisseite profitierte man davon allerdings nicht: Der Gewinn brach deutlich von 2,58 Milliarden Dollar auf 966 Millionen Dollar ein. Der Vorjahresgewinn war allerdings durch den Verkauf einer Sparte positiv beeinflusst worden.
15:38 Uhr: Black & Decker für Gesamtjahr optimistisch
Der Werkzeughersteller Black & Decker zeigt sich trotz einer schwachen Gewinnentwicklung im dritten Quartal für das Gesamtjahr zuversichtlich. Das Ergebnis sank im Berichtszeitraum deutlich um 35 Prozent auf 55,4 Millionen Dollar. Analysten hatten mit einem noch deutlicheren Ergebnisminus gerechnet. Auch auf Umsatzseite wurden die Erwartungen übertroffen, die Erlöse lagen bei 1,21 Milliarden Dollar und damit 23 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Gesamtjahr will man je Aktie auf bereinigter Basis 2,45 bis 2,55 Dollar verdienen.
15:35 Uhr: Kimberly-Clark profitiert von Kostensenkungen
Der US-Haushaltswarenhersteller Kimberly Clark hat seinen Gewinn im dritten Quartal aufgrund einer verbesserten Kostenstruktur steigern können. Unter dem Strich zog das Ergebnis deutlich um 40,9 Prozent auf 582 Millionen Dollar an. Beim Umsatz blieb man unterdessen um 1,7 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres, die Erlöse betrugen 4,91 Milliarden Dollar.
- EZB Ratssitzung
- GB: Einzelhandelsumsatz September
- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche
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- Amazon: Quartalszahlen
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- Bristol-Myers Squibb: Quartalszahlen
- Broadcom: Quartalszahlen
- comdirect: Quartalszahlen
- Credit Suisse: Quartalszahlen
- Delta Air Lines: Quartalszahlen
- Dow Chemical: Quartalszahlen
- Hershey: Quartalszahlen
- Kimberly Clark: Quartalszahlen
- McDonalds: Quartalszahlen
- Merck & Co: Quartalszahlen
- Novartis: Quartalszahlen
- Schering-Plough: Quartalszahlen
- Ericsson: Quartalszahlen
- UPS: Quartalszahlen
Nach US-Zahlenflut: Deutsche Börsen schließen deutlich schwächerAm deutschen Aktienmarkt hatten am Donnerstag die Bären das Kommando. Bereits zum Start sorgten schwache Vorgaben für rote Vorzeichen, im weiteren Verlauf verstärkte sich der Abwärtstrend noch. Verkauft wurde dabei durch alle Branchen. Dass Credit Suisse einen Milliardengewinn vermeldet hat, half weder der Aktie des Schweizer Finanzhauses noch anderen Bankentiteln auf die Beine. Bereits am Vortag hatte die Deutsche Bank trotz eines in Aussicht gestellten Milliardenplus im dritten Quartal die Anleger nicht überzeugen können. Eine Zahlenflut aus den USA ging am frühen Nachmittag an den Parketts nieder. Obwohl diese teilweise über den Erwartungen ausfielen, verstärkte sich der Druck weiter: Schuld waren enttäuschende Meldungen vom US-Arbeitsmarkt: Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA auf 531.000 gestiegen. Erwartet wurden 517.000 bis 525.000 neue Anträge nach zuvor 520.000. Im späten Handel konnten die deutschen Börsen ihre Tagestiefs hinter sich lassen, schafften es aber nicht ins Plus.
Der DAX gab zum Handelsstart am Donnerstag 1,4 Prozent nach und rutschte damit bereits früh wieder unter 5.800 Punkte. Über weite Strecken des Tages gab es unter den Standardwerten keinen einzigen Gewinner, am Ende schafften es einige Werte doch noch ins Plus. Der Gesamtindex sackte unterdessen 1,2 Prozent auf 5.763 Punkte ab und blieb unter 5.800 Zählern.
Der TecDAX stieg ebenfalls mit Verlusten in den Handel ein und blieb im Verlauf weiter in der Verlustzone. Am Ende stand ein Minus von 1,6 Prozent auf 763 Zähler an den Kurstafeln. Solarwerte gehörten zu den größten Verlierern des Tages.
17:14 Uhr: Euro gibt wieder leicht nachDie Europäische Gemeinschaftswährung Euro legt angesichts schwacher Aktienmärkte am Donnerstag eine Verschnaufpause ein. Aktuell rutscht die Währung wieder unter die 1,50-Dollar-Marke und notiert bei 1,4991 US-Dollar. Experten begründen die Tendenzen mit Gewinnmitnahmen. Zudem sind die Anleger an den Aktienmärkten derzeit eher in Verkaufsstimmung.
17:02 Uhr: Fuchs Petrolub mit StabilisierungstendenzenDer Schmierstoffhersteller FUCHS PETROLUB vz hat vorläufigen Zahlen zufolge im dritten Quartal eine weitere Stabilisierung des Geschäfts verzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilte, zeigen die Sparbemühungen erste Erfolge. Die Absatzmärkte hätten sich stabilisiert. Zu euphorisch zeigte man sich aber nicht: "Die Erholung verläuft langsam und ihre Nachhaltigkeit bleibt unsicher". Im bisherigen Jahresverlauf sank der Umsatz von 1,08 Milliarden Euro auf 873 Millionen Euro - das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verschlechterte sich von 144 auf 122 Millionen Euro.
15:53 Uhr: Bristol-Myers Squibb: Umsatz steigt, Gewinn fälltDer Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb hat seine Umsätze im dritten Quartal steigern können. Mit 5,49 Milliarden Dollar setzte das Unternehmen rund vier Prozent mehr um als vor Jahresfrist. Auf Ergebnisseite profitierte man davon allerdings nicht: Der Gewinn brach deutlich von 2,58 Milliarden Dollar auf 966 Millionen Dollar ein. Der Vorjahresgewinn war allerdings durch den Verkauf einer Sparte positiv beeinflusst worden.
15:38 Uhr: Black & Decker für Gesamtjahr optimistischDer Werkzeughersteller Black & Decker zeigt sich trotz einer schwachen Gewinnentwicklung im dritten Quartal für das Gesamtjahr zuversichtlich. Das Ergebnis sank im Berichtszeitraum deutlich um 35 Prozent auf 55,4 Millionen Dollar. Analysten hatten mit einem noch deutlicheren Ergebnisminus gerechnet. Auch auf Umsatzseite wurden die Erwartungen übertroffen, die Erlöse lagen bei 1,21 Milliarden Dollar und damit 23 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Gesamtjahr will man je Aktie auf bereinigter Basis 2,45 bis 2,55 Dollar verdienen.
15:35 Uhr: Kimberly-Clark profitiert von KostensenkungenDer US-Haushaltswarenhersteller Kimberly Clark hat seinen Gewinn im dritten Quartal aufgrund einer verbesserten Kostenstruktur steigern können. Unter dem Strich zog das Ergebnis deutlich um 40,9 Prozent auf 582 Millionen Dollar an. Beim Umsatz blieb man unterdessen um 1,7 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres, die Erlöse betrugen 4,91 Milliarden Dollar.



