"Wir haben die dortige Produktion zu Jahresbeginn reduziert, um uns an den niedrigeren Auftragseingang anzupassen", sagte
Volvo AB (B)-Vorstandschef Olof Persson am Freitag. Der Manager bekräftige aber zugleich die Produktionsprognosen für das laufende Jahr und erwartet nach einem langsamen Start in Europa eine schrittweise Verbesserung. Anders sehe die Lage in Nordamerika aus, hier dürfte der Ersatz von alten Lastwagen die Nachfrage stärker treiben.
Zwischen Oktober und Dezember stieg der Umsatz um 18 Prozent auf 86,5 Milliarden schwedische Kronen (9,76 Mrd Euro). Unter dem Strich schnellte der Gewinn von 3,4 Milliarden auf 4,8 Milliarden Kronen nach oben. Den Aktionären will der Vorstand eine Dividende von drei Kronen vorschlagen, ein Aufschlag von einer halben Kronen im Vergleich zum Vorjahr. Mit seinem Zahlenwerk schlug sich Volvo besser als der ebenfalls schwedische Konkurrent Scania. Die Volkswagen-Tochter berichtete kürzlich über einen rückläufigen Gewinn im Schlussquartal und schiebt wegen der Unsicherheit Investitionen auf die lange Bank.
Im vierten Quartal sank die Zahl der Lastwagen-Bestellungen bei Volvo von 62.100 auf 57.700 Trucks. Während aus Europa und Südamerika weniger Aufträge kamen, bestellten die Kunden in Nordamerika mehr. Die Nachfrage aus Europa habe sich zum Jahresende aber etwas gebessert, sagte Persson. Der zweitgrößte europäische Nutzfahrzeughersteller wird unabhängig vom Personenwagenhersteller Volvo Cars betrieben, der zu Geely in China gehört.
GÖTEBORG (dpa-AFX)
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