Nanostart: Klarer Fokus auf Nanotechnologie
Das Beteiligungsunternehmen Nanostart gehört zu den wenigen Firmen, die ausschließlich in Nanotechnologie investieren. Das Portfolio enthält zehn Beteiligungen und deckt große Teile der Nanoanwendungsgebiete ab. In Singapur wird in Start-ups wie Biomers investiert.
Nanostart kann bereits auf erfolgreich verkaufte Beteiligungen verweisen und war von Beginn an profitabel. Kommt Nano bei Investoren weiter in Mode, sollte die Aktie profitieren. Interessant für spekulative Anleger.
BASF: Nano als Wachstumsbereich
Der Chemiekonzern BASF hat Nanotechnologie zu einem seiner fünf Wachstumscluster gemacht. In sämtliche Forschungsfelder werden 925 Millionen Euro von 2009 bis 2011 investiert. Zudem wurden Kooperationen mit Forschungseinrichtungen wie der Harvard University eingegangen. Gerade im Bereich der Chemie kommen Nanopartikel immer öfter zum Einsatz. Aber: Das allein ist natürlich nicht kursrelevant. Derzeit überwiegt bei der BASF-Aktie wieder die Vorsicht.
Deshalb: Halten.
S-BOX Nanostart World: Chipverwässerter Nano-Index
Der Nano-Index bildet die Entwicklung von insgesamt zehn Aktien ab. Aixtron oder A123 Systems, die dank Nanotechnik innovative Produkte anbieten, sind zwar vertreten, doch den größten Anteil hat der Halbleiterzulieferer KLA Tencor. In dieser Branche gehören Nanolösungen schon fast zum Standard, weshalb Anleger nur zugreifen sollten, wenn auch positive Zeichen aus der Chipindustrie kommen. Die Deutsche Bank bietet auf den Index ein Zertifikat (ISIN: DE000DB0HTX0) an.
SGI Global Nanotechnology: Schwerpunkt auf Pharma
Das Indexzertifikat setzt sich aus neun Aktien zusammen, deren maximaler Anteil auf 15 Prozent begrenzt ist. Der Schwerpunkt liegt im Medizin- und Biotechbereich. Hier wird der Nanotechnik sehr viel Potenzial eingeräumt. Mit der höheren Renditechance sind für Anleger aber auch größere Risiken verbunden.
Bildquellen: BASF