01.03.2013 06:58
Bewerten
(0)

Neue Zeiten für 'Frankfurter Rundschau' - erste Ausgabe nach Verkauf

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Für die "Frankfurter Rundschau" brechen heute (Freitag) neue Zeiten an: Nach der Übernahme des insolventen Traditionsblattes liegt die erste Ausgabe aus dem neuen Haus an den Kiosken und in den Briefkästen. Der Leser wird die gewaltige Zäsur im Verlagshaus nicht bemerken, wie die neuen Eigentümer mitteilten: Die "Frankfurter Rundschau", die zum letzten Mal vom bisherigen Redaktionsteam produziert wird, behalte bis auf weiteres Aussehen und Umfang, das Profil bleibe in jedem Fall unverändert. In den kommenden drei Monaten will sich die neu gegründete Verlags- und Redaktionsgesellschaft strukturieren, die deutlich verkleinerte Redaktion soll schrittweise wieder vergrößert werden.

    Weiterhin soll die "Frankfurter Rundschau" ("FR") als unabhängige und linksliberale Zeitung erscheinen, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" GmbH ("FAZ") und die Frankfurter Societät GmbH als neue Investoren am Vortag betont hatten. Allerdings werden durch den Verkauf an die bisherige Frankfurter Konkurrenz die meisten der bisher rund 450 Konzern-Beschäftigten gehen müssen. Nur 28 Mitarbeiter werden übernommen, um als Stammredaktion in Frankfurt den Kern des neuen Teams zu bilden. Als alleinige Spitze lenkt künftig Chefredakteur Arnd Festerling die Redaktion.

    Am vergangenen Mittwoch hatte das Bundeskartellamt die Übernahme der "FR" genehmigt. Hunderte "FR"-Mitarbeiter hatten zuvor bereits ihre Kündigungen erhalten, die meisten wechseln für höchstens sechs Monate in eine Transfergesellschaft.

    Neue "FR"-Gesellschafter sind neben der Frankfurter Societät mit 55 Prozent der Anteile der "FAZ"-Verlag (35 Prozent) sowie mit 10 Prozent die Karl Gerold Stiftung. FAZ-Geschäftsführer Tobias Trevisan betonte nach der Unterzeichnung des Kaufvertrags, die "FR" sei weiterhin für ihre Ausrichtung selbst verantwortlich.

    Nach jahrelanger Krise hatte die "FR" aufgrund der hohen Verluste im vergangenen November Insolvenz angemeldet. Hauptgesellschafter waren bislang die Kölner Mediengruppe M. DuMont Schauberg und die SPD-Medienholding ddvg./mov/DP/kja

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Jungheinrich - Professioneller Hochstapler!

Intralogistik-Lösungen sind gefragt wie nie. Denn mit moderner Logistik-Infrastruktur lassen sich nicht nur erhebliche Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen realisieren, sondern sie bildet die perfekte Ergänzung für "Industrie 4.0". Warum Jungheinrich eine der interessantesten Storys in diesem Segment bietet lesen Sie im aktuellen Anlagermagazin des Börse Stuttgart Anlegerclubs.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX fester -- Dow leicht im Plus -- ifo-Index auf Allzeithoch -- Hausdurchsuchungen bei Daimler -- Lufthansa-Chef kritisiert Fraport -- KION, KWS Saat, VW, Grammer im Fokus

Bitcoin mit neuem Rekord: Was steckt wirklich hinter der Rally?. Zalando-Aktie überwinden erstmals 42-Euro-Marke. MorphoSys-Aktie auf Hoch seit Oktober 2015. Vivendi schließt Teilverkauf von Universal Music nicht aus. Intesa Sanpaolo spürt Belebung in krisengeschüttelter Branche. SMA-Solar-Chef erteilt größeren Zukäufen Absage.

Top-Rankings

KW 20: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Berufe die auch eine Rezession überstehen
Welche bieten am meisten Sicherheit?
KW 20: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Aktien hat Warren Buffett aktuell im Depot
Die Top-Positionen von Warren Buffett (März 2017)
Bestbezahlte Praktikantenstellen
Welches Unternehmen bietet am meisten?
Metropolen der Superreichen
In diesen Städten leben die meisten Milliardäre
Das verdienen die Chefs der Notenbanken
Wie hoch sind ihre Gehälter?
Aktion Frühjahrsputz: Die unsinnigsten Subventionen der Bundesregierung
So werden Steuergelder verschwendet
mehr Top Rankings

Umfrage

Der Bitcoin bleibt auf Rekordkurs und stieg erstmals über 2.000 US-Dollar. Haben Sie auch schon mal Geschäfte mit der Digitalwährung gemacht?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Deutsche Telekom AG555750
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Apple Inc.865985
E.ON SEENAG99
EVOTEC AG566480
BMW AG519000
Allianz840400
Amazon.com Inc.906866
BASFBASF11
AlibabaA117ME
Nordex AGA0D655
TeslaA1CX3T