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11.09.2013 13:04

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GÜNSTIG NICHT GÜNSTIG GENUG

Apple-Aktie fällt: Börse von neuen iPhones enttäuscht

Apple zu myNews hinzufügen Was ist das?



iPhone 5 C
Mit der Vorstellung von zwei neuen iPhone-Modellen hat am Dienstag vor allem Apple für Aufsehen an der Wall Street gesorgt.

Nachdem der Samsung-Rivale den Vorhang für die neuen Geräte, das iPhone 5C und das iPhone 5S, gelüftet hatte, drehte die Apple-Aktie zunächst ins Plus und erreichte mit 507,45 Dollar den höchsten Stand seit Mitte August, rutschte aber anschließend tief in die Verlustzone und schloss nach hohen Kursschwankungen mit einem satten Minus von 2,3 Prozent auf 495 Dollar und damit wieder deutlich unter der Marke von 500 Dollar.

Mit Spannung war vor allem der Preis für das iPhone 5C erwartet worden, mit dem Apple in den preissensiblen Schwellenländern Marktanteile gewinnen will. Allerdings sorgten die Preise - die vertragsfreie 16-Gigabyte-Variante des neuen Smartphones kostet 549 Dollar und die Version mit einem 32 Gigabyte-Speicher 649 Dollar - nur für wenig Begeisterung. Die Verkaufspreise des neuen Geräts liegen deutlich über den Erwartungen der Analysten. Sie hatten im Schnitt lediglich mit rund 400 Dollar gerechnet.

Fakten zum Plastik-iPhone 5C

Gehäuse

Das Gehäuse des iPhone 5C besteht aus Plastik, genauer aus Polycarbonat, und ist in den Farben Grün, Weiß, Blau, Pink und Gelb erhältlich. Es besitzt ein 4 Zoll Retina-Display und wiegt rund 132 Gramm.

Kamera

Die Kamera im iPhone 5C ist mit mit 8 Megapixeln ausgestattet und entspricht im Wesentlichen der Kamera des iPhone 5. Lediglich die Frontkamera wurde verbessert und soll nun wie beim neuen iPhone 5S dank einer neuen Hintergrundbeleuchtung lichtempfindlicher sein.

Chip

Das iPhone 5C läuft mit einem A6-Prozessor, der auch schon im iPhone 5 verbaut war. Laut Apple unterstützt das neue Smartphone alle deutschen LTE-Frequenzen und generell mehr LTE-Bänder als jedes andere Smartphone.

Akku

Der Akku des iPhone 5C soll etwas größer sein als der Akku des iPhone 5, aber in etwa die gleiche Leistung aufweisen. Das bedeutet eine Gesprächszeit von rund 10 Stunden und eine Standby-Zeit von rund 250 Stunden. Audiofiles kann man über das iPhone 5C rund 40 Stunden lang anhören, bevor der Akku schlapp macht.

Preis

Der Preis für das "Billig"-iPhone liegt überraschend hoch: Die vertragsfreie 16-Gigabyte-Variante des neuen Smartphones kostet 599 Euro und die Version mit einem 32 Gigabyte-Speicher 699 Euro. Das Gerät ist seit dem 20. September 2013 in Deutschland erhältlich.
Seit dem 18. März 2014 gibt es eine weitere Variante mit nur 8 Gigabyte Speicher. Diese kostet 549 Euro.

Apple hat erstmals ein neues günstigeres iPhone-Modell vorgestellt. Das Gerät heißt wie erwartet iPhone 5C und hat ein Gehäuse aus Plastik in bunten Farben. Es ersetzt am 20. September das ein Jahr alte iPhone 5. Die Top-Version mit dem Namen iPhone 5s kann jetzt Benutzer am Fingerabdruck erkennen. Dafür ist ein Scanner im typischen runden Knopf unter dem Bildschirm versteckt.

Der iPhone 5c ist ohne Vertrag 100 Euro günstiger als das Top-Modell: Die Preise fangen bei 599 Euro inkl. Mehrwertsteuer an. Damit ist auch das Plastik-Modell immer noch deutlich teurer als die günstigsten Smartphones auf dem Markt. Der Preisunterschied zum Spitzen-Gerät lässt Mobilfunkanbietern aber mehr Spielraum bei subventionierten Vertrags-Angeboten.

Apple steht zunehmend vor der Herausforderung, dem Absatzboom bei preiswerteren Android-Smartphones entgegenzutreten. Sie nahmen dem iPhone zuletzt Marktanteile ab. Bisher hatte Apple einfach ältere iPhone-Versionen günstiger angeboten, sobald ein neues teures Nachfolgemodell auf den Markt kam.

Beim iPhone 5c verfeinert Apple diese Strategie. Es hat den selben Chip und die selbe Kamera wie das Vorgängermodell iPhone 5 - es ist im Prinzip das gleiche Telefon in einem hochwertigen Plastik-Gehäuse mit den Farben Grün, Weiß, Blau, Rot und Gelb. Zugleich bleibt auch das vor zwei Jahren gestartete iPhone 4s als noch günstigere Alternative im Angebot.

Fakten zum iPhone 5S

Gehäuse

Das Aussehen des neuen iPhone 5S unterscheidet sich nicht wirklich vom Vorgänger. Ein größeres Display gibt es nicht, dafür ist das Smartphone nun in den neuen Farben Spacegrau, Gold und Silber zu haben.

Kamera

Die Kamera des iPhone 5S besitzt wie die des Vorgängers 8 Megapixel, soll aber schnellere Fotoaufnahmen und einen schnelleren Autofokus bieten. Außerdem wurde die aktive Fläche des Kamera-Sensors um 15 Prozent erweitert und die Pixel sind jetzt größer. Der Blitz besitzt nun eine LED mit warmem und eine LED mit kaltem Licht, die je nach vorherrschender Lichtstimmung automatisch ausgewählt werden.

Fingerabdruckscanner

Das iPhone 5S kann jetzt Benutzer am Fingerabdruck erkennen. Dafür ist ein Scanner im typischen runden Knopf unter dem Bildschirm versteckt. Damit sollen es Nutzern leichter haben, die keine Lust auf das Eintippen von Passwörtern haben. Insgesamt kann das Gerät die Abdrücke fünf verschiedener Finger speichern.

Chip

Im iPhone 5S baut Apple erstmals einen 64-Bit-Chip in ein Smartphone ein. Dieser soll fast doppelt so viel Leistung haben wie der Vorgängerchip. Daneben gibt es noch einen Zusatz-Chip, der den Haupt-Prozessor unterstützt und unter anderem erkennt, ob ein Nutzer läuft oder fährt.

Akku

Die Akku-Laufzeit soll beim iPhone 5S etwas besser sein als beim Vorgänger. Apple verspricht, dass man mit dem neuen Gerät nun 10 Stunden im UMTS-Netz telefonieren oder mit LTE-Datenfunk im Internet surfen könne. Im Standby soll der Akku ganze 250 Stunden durchhalten.

Betriebssystem

Mit dem neuen iPhone-Modell kommt auch die nächst Version des Betriebssystems auf den Markt: iOS 7. Dieses bringt neue kostenlose iWork-Büroprogramme sowie Programme zur Foto- und Videobearbeitung mit.

Preis

In der vertragsfreien 16-Gigabyte-Variante kostet das iPhone 5S 699 Euro, für 32 Gigabyte müssen Nutzer 799 Euro hinlegen und in der Variante mit dem größten Speicher von 64 Gigabyte kostet das neue Smartphone stolze 899 Euro. Das Gerät ist seit dem 20. September erhältlich.

Das neue Top-Modell sieht äußerlich wie das iPhone 5 aus, hat aber unter anderem einen doppelt so schnellen Chip und eine bessere Kamera bekommen. Als zusätzliche Außenfarbe kommt Gold zu Schwarz und Silber hinzu. Die Bildschirm-Größe ist unverändert, während die Konkurrenz auf größere Displays setzt.

Der Fingerabdruck-Sensor soll es Nutzern leichter machen, die keine Lust auf das Eintippen von Passwörtern haben. Die Fingerabdrücke von bis zu fünf Personen würden verschlüsselt auf dem Handy gespeichert und keinen anderen Programmen zugänglich gemacht, versicherte Apple.

Im iPhone 5s baut Apple erstmals einen 64-Bit-Chip in ein Smartphone ein, wie man sie aus PCs kennt. Dadurch werde das 5s rund 40 Mal so schnell wie das gut sechs Jahre alte Original-iPhone. Zudem können Apps wie zum Beispiel Fitness-Anwendungen erkennen, ob ein Nutzer läuft oder fährt. Dafür baute Apple einen neuen Zusatz-Chip ein, der den Haupt-Prozessor unterstützt. Die Akku-Laufzeit wurde so verbessert und man könne jetzt 10 Stunden im UMTS-Netz telefonieren oder mit dem superschnellen LTE-Datenfunk im Internet surfen.

Die Börsianer zeigten sich von den Neuerungen nicht beeindruckt: Die Apple-Aktie verlor nach einem kleinen Sprung zur 5c-Vorstellung gut zwei Prozent auf rund 495 Dollar. Neue iPads - die ebenfalls für Herbst erwartet werden - gab es am Dienstag nicht. Mit ganz neuen Produkten wie einer Computer-Uhr oder einem Fernseher wurden jetzt ohnehin nicht gerechnet.

Zu den Geräten bringt Apple am 18. September das runderneuerte Betriebssystem iOS 7 auf den Markt. Die iWork-Büroprogramme werden künftig kostenlos sein, kündigte Cook an. Das ist ein Angriff auf entsprechende Bezahl-Angebote von Microsoft und die für Verbraucher kostenlosen Google-Apps. Außerdem werden auch die Programme iPhoto und iMovie zur Foto- und Videobearbeitung auf dem iPhone gratis sein.

Apple-Chef Tim Cook begann den Abend wie üblich mit neuen Zahlen. Im kommenden Monat werde das iOS-Betriebssystem die Marke von 700 Millionen Geräten überschritten haben, kündigte er an. Mit iOS laufen die iPhones, die iPad-Tablets und der Multimedia-Spieler iPod touch. Vom konkurrierenden Google-System Android wurde bis zuletzt eine Milliarde verschiedener Geräte aktiviert./so/DP/zb

CUPERTINO/BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: Apple

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Kommentare zu diesem Artikel

hniemeyer schrieb:
Wertung: 5/5

11.09.2013 10:10:35

Ich finde das iPlastik 5C sollte mit Deppenaufschlag mindestens 800 Euro kosten. Wer kauft sich so grell-buntes Kunstsoff-iPhone um zu demonstrieren, dass ihm 100 Euro zum neuen 5S fehlten?

Kurzum: Anwälte können halt keine Telefone bauen UND von Marketing verstehen sie trotz Snob-Effekt wenig.

MiguelFeliz schrieb:
11.09.2013 09:04:57

Nun ja, mit 400 Euro kann man doch die Kunden nicht ausbeuten, daher sind 600 draus geworden.

Hamtaro schrieb:
10.09.2013 22:10:57

Mit 599.- kann man keinen Billigmarkt abräumen. Das war wohl ein Eigentor.

straesso schrieb:
10.09.2013 21:03:06

Günstiger? 600 Euro! Ich schmeiss mich weg!

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