Angesichts der mangelnden Überwachung von Geldtransfers seien Drogenschmuggler und Terrororganisationen möglicherweise in die Lage versetzt worden, Einnahmen aus illegalen Geschäften zu waschen, berichtete das Blatt am Wochenende. Die Ermittlungsbehörden hätten eine der größten Anti-Geldwäsche Aktionen seit Jahrzehnten gestartet, hieß es weiter.
Den großen Banken solle damit auch signalisiert werden, dass eine schlechte Kontrolle inakzeptabel sei. So stünden die Behörden kurz davor, gegen JPMorgan Chase vorzugehen, hieß es. Aber auch zahlreiche andere Wall-Street-Größen wie etwa die Bank of America würden untersucht. Im vergangenen Jahr war JPMorgan vorgeworfen worden, die US-Sanktionspolitik umgangen und unerlaubte Geschäfte mit Kuba und Iran getätigt zu haben.
NEW YORK (dpa-AFX)
Die größten Börsen- und Finanzskandale:
Platz 12: Charles Ponzi
Das Ranking eröffnet Charles Ponzi, der als einer der Begründer des Schneeball-Systems gilt und damit zu Beginn des 20. Jahrhunderts rund 40.000 Kunden um insgesamt 4,3 Millionen Dollar betrog. Er versprach seinen Kunden dabei mit dem Handel von internationalen Antwortscheinen einen Gewinn von 400% zu erzielen. Im englischen Sprachraum werden Schneeballsysteme heute immer noch als "Ponzi scheme" bezeichnet.