EMFIS.COM - Tokio 23.02.2011 In Japan forderten heute die Unruhen in Libyen weiter ihren Tribut. Daneben hatte sich der
Yen gegenüber dem
Dollar erholt, was zu Verkäufen im Exportsektor führte. Der
Nikkei 225 gab bei hohen Umsätzen weitere 0,8 Prozent auf 10.579 Punkte ab, der breitere Topix verlor 1,0 Prozent auf 947 Zähler.
Dabei stand der Großteil der japanischen Blue Chips unter fortgesetztem Druck. Unter den Autowerten gaben etwa Honda 1,8 Prozent und Toyota 1,7 Prozent ab. Im Elektroniksektor fielen
Sony um 1,9 Prozent und
Nikon um 1,8 Prozent. Dagegen wurden
Toshiba wieder eingesammelt, und legten moderate 0,4 Prozent zu. Im Finanzsektor verloren Mizuho Financial 1,2 Prozent und Mitsubishi UFJ 1,1 Prozent, während sich die Titel der kleineren Banken dem allgemeinen Abwärtstrend entgegenstemmen konnten.
Resona etwa glänzten mit einem Kursplus von 1,2 Prozent; Shinsei Bank verteuerten sich sogar um 2,8 Prozent. Gekauft wurden außerdem Eisenbahnwerte sowie ausgewählte Werte aus den Bereichen Einzelhandel und E-Commerce. West Japan Railway stiegen dementsprechend um 1,2 Prozent und East Japan Railway um 1,1 Prozent, Yahoo Japan verbesserten sich um 1,0 Prozent. Die
Aktie von Fast Retailing, bei der die Berechtigung für die bevorstehende Dividendenausschüttung heute auslief, zog um 3,4 Prozent an.