01.01.2013 13:08
Bewerten
(0)

Nordkoreas Machthaber will starke Wirtschaft aufbauen

    SEOUL (dpa-AFX) - Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat die Verbesserung des Lebens der Bevölkerung zum obersten Ziel im neuen Jahr erklärt und zum Ende der Feindschaft zu Südkorea aufgerufen. 2013 werde ein Jahr "großer Schöpfungen und Veränderungen sein, die einen radikalen Umschwung bewirken", versprach Kim am Dienstag in der ersten Neujahrsansprache eines Herrschers des kommunistischen Landes seit 19 Jahren.

 

    Kim knüpfte an die Gepflogenheit seines Großvaters Kim Il Sung an, zum neuen Jahr eine Ansprache zu halten. Der als Staatsgründer verehrte Diktator starb 1994. Dessen Sohn und Nachfolger Kim Jong Il hatte so gut wie nie öffentliche Reden gehalten. Unter seiner Herrschaft waren die Ziele für das neue Jahr in einem Leitartikel der offiziellen Zeitungen umrissen worden. Nach seinem Tod vor einem Jahr war sein Sohn zum neuen Machthaber ausgerufen worden.

 

    Kim Jong Un forderte in seiner im Staatsfernsehen gezeigten Rede einen radikalen Umschwung, der das Land zu einem "wirtschaftlichen Riesen" machen und den Lebensstandard der Menschen anheben solle. Die Landwirtschaft und Leichtindustrie stünden dabei im Zentrum. Das verarmte, aber hochgerüstete Nordkorea ist seit Jahren auf Hilfe von außen angewiesen.

 

    Der erfolgreiche Start einer Weltraumrakete in Nordkorea im Dezember soll dabei laut Kim als Ansporn für die Anstrengungen der Menschen dienen. Die USA, Südkorea und andere Staaten sehen in dem Start am 12. Dezember einen verdeckten Test für die Entwicklung von Interkontinentalraketen, die mit Atomsprengköpfen bestückt werden können. Nordkorea spricht von einem Satellitenstart zu friedlichen Zwecken.

 

    Die Beendigung der Landesteilung sei eine wichtige Aufgabe, "die Konfrontation zwischen Nord- und Süd-(Korea) zu beenden", sagte Kim. Neue Vorschläge nannte er nicht. Vielmehr bekräftigte er die Forderung Pjöngjangs, die Abkommen von den bisher einzigen beiden gesamtkoreanischen Gipfeltreffen 2000 und 2007 umzusetzen. Kim nannte die Abkommen "große Wiedervereingungsprogramme". Zugleich betonte er, dass es nötig sei für Nordkorea, bessere Waffen zu entwickeln, und die militärische Stärke auszubauen.

 

    Nordkorea hatte den Kontakt zur Regierung des scheidenden südkoreanischen Präsidenten Lee Myung Bak abgebrochen. Lee hatte sich von der "Sonnenscheinpolitik" seiner beiden Vorgänger distanziert. Im Februar übernimmt Lees konservative Parteifreundin Park Geun Hye das Präsidentenamt. Im Wahlkampf hatte die im Dezember gewählte Park gesagt, eine Politik des Vertrauens zu Nordkorea aufbauen zu wollen./dg/DP/stk

 

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die Top 5 der Medizin- und Pharmakonzerne mit großen Wachstumschancen!

Aktien aus dem Medizin- und Pharmabereich gehören neben den hochtechnologischen Konzernen wohl zu den schwierigsten Wertpapieren, die man an der Börse spielen kann. Die meisten Unternehmen, die auf diesem Feld unterwegs sind, bleiben über Jahre hin unprofitabel. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin fünf Aktien vor, bei denen große Wachstumschancen lauern könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX kaum bewegt erwartet -- Asiens Börsen mit roten Vorzeichen -- Warren Buffett könnte Tesla das Geschäft vermiesen -- Microsoft steigert Gewinn je Aktie kräftig --Visa, eBay im Fokus

Vodafone-Konzern mit überraschend starkem Umsatzplus. Sartorius legt im ersten Halbjahr dank Akquisitionen zu. EU geht offenbar Verdacht auf Abgas-Absprachen unter Autobauern nach. Strafe gegen Exxon wegen Russland-Deals unter Tillerson. Familie Benetton bietet offenbar für VW-Tochter Ducati.

Top-Rankings

Sorglos die Koffer packen
In diesen europäischen Ländern kommt man voll auf seine Kosten
KW 28: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
E-Autos: Kein Zwang zum Tesla-Kauf
Diese Tesla-Konkurrenten sind auf dem Vormarsch und billiger als der Model 3

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Enormer Stressfaktor
In diesen Ländern haben Arbeitnehmer den größten Stress
Die ärmsten Länder der EU
Hier ist das BIP schlechter als im Durchschnitt
Vor diesen Berufen macht die Digitalisierung keinen Halt
Diese Jobs sind besonders stark bedroht
Diese Millionenbeträge verdienten die Sport-Stars in 2017
Diese Profis konnten ihren Kontostand 2017 deutlich verbessern
Berufe die auch eine Rezession überstehen
Welche bieten am meisten Sicherheit?
mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt eine Obergrenze für Flüchtlinge weiter ab. Sind Sie für eine solche Grenze?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt mit finanzen.net-Account verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Lufthansa AG823212
Daimler AG710000
CommerzbankCBK100
Deutsche Bank AG514000
EVOTEC AG566480
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
ADVA SE510300
Apple Inc.865985
TeslaA1CX3T
E.ON SEENAG99
Allianz840400
SAP SE716460
Siemens AG723610
Deutsche Telekom AG555750
Amazon906866