03.12.2012 10:50

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Notenbank: Griechenlands Talfahrt geht weiter


    ATHEN (dpa-AFX) - Die Talfahrt der griechischen Wirtschaft geht ungebremst weiter. Wegen der harten Sparmaßnahmen und geringen Investitionen rechnet die griechische Notenbank (Bank Of Greece) mit einem weiteren Schrumpfen der Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr zwischen 4 und 4,5 Prozent. Seit Ausbruch der Krise sei das Bruttoinlandprodukt (BIP) um gut 20 Prozent gefallen. Die Lage sei ähnlich dramatisch wie nach der großen Rezession im Zuge der Weltwitschaftskrise 1929, heißt es in einem Bericht der Notenbank, der dem griechischen Parlament vorgelegt wurde.

 

    Es ist bereits das fünfte Rezessionsjahr. Die Arbeitslosigkeit übertrifft die 25 Prozent. Für Griechenland müsse es dringend einen nationalen Plan für Wachstum geben, fordert die Notenbank. Positive Entwicklung: Wegen der harten Sparmaßnahmen und Kürzungen habe die griechische Wirtschaft ihre Wettbewerbsfähigkeit größtenteils wieder gewonnen. Die Eckpunkte des Berichtes wurden am Montag in der griechischen Presse veröffentlicht./tt/DP/jkr

 

Kommentare zu diesem Artikel

1Billion schrieb:
03.12.2012 11:08:31

Tja, auch als Deutscher sollte man nun endlich anfangen zu sparen. Denn die dicke Rechnung aus Griechenland, Spanien und Portugal ist schon unterwegs. Da wird es wohl bald saftige Steuererhöhungen für uns Bürger geben. Deswegen lieber nur kleine Weihnachtsfreuden im Armenhaus Europa.

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