Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)NewsBilanz/GuVDividende/HVZertifikateDepot/Watchlist
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenSchätzungenTermineOptionsscheinemyHome
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichProfilKnock-OutsSenden/Drucken
OrderbuchRealtime StuttgartFundamentalanalyseRatingInsidertradesFondsInvestmentreport
HistorischRealtime PushmyNews im ForumAnleihen
Kaufen
Verkaufen

13.03.2013 09:48

Senden
NUR GERINGE STRAFE

Google muss wegen WLAN-Schnüffelei zahlen

Google zu myNews hinzufügen Was ist das?


Google muss wegen des unberechtigten Mitschnitts von Daten aus drahtlosen Netzwerken durch seine Street-View-Kamerawagen eine Strafe von 7 Millionen Dollar bezahlen.

Darauf einigte sich der Internetkonzern mit den Generalstaatsanwälten von 38 US-Bundesstaaten. Mit der Vereinbarung endeten am Dienstag rund zweijährige Untersuchungen in den USA.

    Das Fehlverhalten von Google war im April 2010 durch den Hamburgischen Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar aufgedeckt worden. Ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft in Hamburg wurde im vergangenen November eingestellt, weil die WLAN-Schnüffelei der Street-View-Autos nach deutschem Recht nicht strafbar war.

    "Verbraucher haben eine berechtigte Erwartung von Privatsphäre", erklärte nun der federführende Staatsanwalt aus Connecticut, George Jepsen. Der Vergleich stelle sicher, dass Google in der Zukunft keine ähnlichen Taktiken mehr anwende, um ohne Zustimmung an persönliche Daten zu gelangen. Das Unternehmen habe sich unter anderem verpflichtet, seine Mitarbeiter entsprechend zu schulen.

    Die Kameraautos, die Aufnahmen für den Google-Straßenatlas Street View machten, fingen von 2008 bis 2010 auch unverschlüsselte Informationen aus WLAN-Netzen auf, die auf dem Weg zu empfangen waren. Google sprach zunächst von einem Versehen, bei dem nur Datensplitter gespeichert worden seien. Bei einer ausführlichen Prüfung wurden aber teilweise auch E-Mails, unverschlüsselte Passwörter und andere sensible Inhalte gefunden.

    Zudem ergaben Untersuchungen der amerikanischen Telekom-Behörde FCC, dass die Funktion von einem Entwickler absichtlich programmiert worden sei. Er habe gedacht, dass mit Hilfe von Informationen wie zum Beispiel Suchanfragen die Internet-Suche verbessert werden könne. Google betont, die Daten seien nie kommerziell ausgewertet worden.

    Die Millionenzahlung im Rahmen des ausgehandelten Vergleichs kann Google leicht wegstecken: Bei einem Gewinn vor Steuern von 13,4 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr bräuchte Google nur etwa fünf Stunden, um das Geld aufzutreiben. Google verdient vor allem an der Werbung rund um die Suchmaschinen-Ergebnisse.

    Es war nicht das erste Mal, dass Google mit Datenschützern oder Wettbewerbshütern aneinandergeraten ist. Im August vergangenen Jahres musste der Konzern 22,5 Millionen Dollar in den USA zahlen, weil er sogenannte Cookies auf Geräten mit Apples Safari-Browser hinterlassen hatte. Zuletzt hatten Wettbewerbshüter Google wegen der starken Stellung im Suchmaschinen-Markt ins Visier genommen. In den USA sind die Ermittlungen inzwischen beigelegt, in der EU läuft der Fall noch.

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: istock/Zmeel Photography

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen
  • Relevant
    1
  • Alle
    1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Google Inc.

mehr
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
22.04.14Google OutperformBernstein Research
03.04.14Google overweightMorgan Stanley
02.04.14Google OutperformBernstein Research
05.02.14Google kaufenBernstein
03.02.14Google haltenIndependent Research GmbH
22.04.14Google OutperformBernstein Research
03.04.14Google overweightMorgan Stanley
02.04.14Google OutperformBernstein Research
05.02.14Google kaufenBernstein
18.10.13Google kaufenDeutsche Bank AG
03.02.14Google haltenIndependent Research GmbH
12.06.13Google haltenIndependent Research GmbH
30.01.13Google haltenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
24.01.13Google haltenIndependent Research GmbH
31.10.12Google neutralFrankfurter Tagesdienst
24.11.08Google sellMerriman Curhan Ford & Co
19.11.08Google ausgestopptNasd@q Inside
16.03.07Google Bär der WocheDer Aktionärsbrief
08.03.06Google im intakten AbwärtstrendDer Aktionär
02.02.06Google verkaufenFrankfurter Tagesdienst
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Google Inc. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

Google Inc.390,61
-0,99%
Google Jahreschart

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen