Der Konzern kündigte an, sich im Bereich Erneuerbarer Energien demnächst nur noch auf Wind- und Wasserkraft zu konzentrieren. Das Solargeschäft soll abgestoßen werden, dazu fänden derzeit Gespräche mit Interessenten statt.
Siemens will den Unternehmenssektor Energy verschlanken. Dazu wird die Division Solar & Hydro aufgelöst. Die Stärkung der Kernaktivitäten sei eines der fünf Themenfelder des in seinen Grundzügen kürzlich vorgestellten Unternehmensprogramms 2014.
Bei der Veröffentlichung ihres Programms hatte die Siemens AG sich noch bedeckt gehalten, was den Verkauf von Solargeschäften angeht. In dem Bereich hatte sich der Konzern 2009 beispielsweise zwar mit der Übernahme der israelischen Solarthermie-Firma Solel verstärkt, musste inzwischen aber den Großteil des Kaufpreises von 284 Millionen Euro abschreiben.
Mit dem Restrukturierungsprogramm reagiert das Münchener DAX-Unternehmen auf den hohen Kostendruck und die mangelnde Profitabilität. Die Kosten sollen in dem auf zwei Jahre angelegten Programm reduziert, der Vertrieb auf die regionalen Bedingungen angepasst und die Kernaktivitäten gestärkt werden. Wie viele Jobs dabei weltweit wegfallen könnten, dazu machte der Konzern zunächst noch keine Angaben. Details will Siemens erst bei seiner Jahrespressekonferenz am 8. November bekanntgeben.
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Die Pleiten in der Solarbranche
Platz 10: Solon
Solon wurde 1996 gegründet und galt schnell als Berlins Vorzeigefirma. Ende 2011 dann das Ende: Die Aktie stürzte massiv ab, als der Konzern Insolvenz anmeldete. Im März wurde der Konzern durch den indischen Konkurrenten Microsol übernommen.
Bildquellen: Siemens-Pressebild