Der Umsatz der seit kurzem an der
Börse notierten
Telefonica-Tochter legte im dritten Quartal um vier Prozent auf 1,32 Milliarden Euro zu. Wachstumstreiber war erneut das Geschäft mit mobilen Daten, wie das Unternehmen am Dienstag in München mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (OIBDA) stieg um 12,5 Prozent auf 339 Millionen Euro. Unter dem Strich verdienten die Münchener 53 (Vorjahr: 14) Millionen Euro.
Das Unternehmen mit der Kernmarke O2 will das Geschäftsfeld weiter ausbauen und investiert derzeit viel, um Geschwindigkeit und Qualität für mobile Datenübertragungen zu steigern. Die Investitionen seien um 40 Prozent auf 181,2 Millionen Euro erhöht worden. O2 ist der kleinste der vier deutschen Mobilfunkbetreiber. Der Markt wird von der Deutschen Telekom und Vodafone dominiert. Nummer drei ist die KPN-Tochter E-Plus.
Telefonica hatte Ende Oktober etwas mehr als 23 Prozent der deutschen Tochter an die Börse gebracht. Mit einem Erlös von 1,45 Milliarden Euro war dies der größte Börsengang in Deutschland seit 2007. Am Markt wurde die Emission gut aufgenommen. Die Telefonica-Deutschland-Aktie lag zuletzt mit 5,935 Euro knapp sechs Prozent über dem Ausgabepreis von 5,60 Euro.
MÜNCHEN (dpa-AFX)
Bildquellen: O2